Montag, 18. Dezember 2017

Weihnachtsgewinnspiel

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Phantast 18

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Hallo Judith, ich habe Deine Rezension zu "Herbstlande" vorab extra nicht gelesen, stelle aber jetzt ...

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Ich halte es für problematisch ein Werk, das im Jahr 1951 erschienen ist, nach den Maßstäben des 21.
In der Zwischenzeit ist der 3te Band "Hammerhead" rausgekommen und siehe da, bessere Zeichnungen ...

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Geschenktipps 2011 - Teil 4
Geschrieben von Jessica
Samstag, der 17. Dezember 2011
Liebe LeserInnen,

an diesem Wochenende habt ihr das letzte Mal die Gelegenheit, den ganzen Tag eure Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Noch immer keine Idee, was ihr einem Vielleser unter den Baum legen könntet? Wir helfen – mit unserem vierten Teil der literatopianischen Geschenktipps aus der Redaktion!



Markus

Für Comicfreunde aber auch für Liebhaber von Krimis im Stile der alten Klassiker und Mysteryfans, ist "Pik As" von Thierry Gloris und Jacques Lamontagne mit Sicherheit ein passendes und besonderes Weihnachtsgeschenk. In dem zwei Bände umfassenden Fall mixen Autor und Zeichner so ziemlich jedes klassische Genre und trotzdem bleibt es im Kern eine richtige Krimigeschichte, die mit viel Humor gewürzt ist. Dazu bieten die Zeichnungen von Jacques Lamontagne ein kleines Fest für die Augen. Alles ist wunderbar anzusehen und transportiert den Humor, der in der Handlung enthalten ist, perfekt.

Ebenso viel, wenn nicht noch mehr zu lachen, bietet "Schattentänzer" von Alexey Pehov, der Abschlussband "Der Chroniken von Siala". Trotzdem ist das Buch keine Parodie auf die Fantasywelle, sondern bietet eine durchaus ernste und kreative Handlung, mit neuen Ideen für das Genre. Allein dadurch hebt sich Alexey Pehovs Reihe von anderen ab. Nimmt man noch die Charaktere hinzu, die allesamt nicht den Standardklischees entsprechen, und den tief verwurzelten schwarzen Humor aus Zynismus und Sarkasmus, erhält man eine Reihe, die ohne Bedenken jedem Fantasyfan geschenkt werden kann.

Maria

Einen hoch spannenden Ausflug ins Jenseits bietet "Die Stadt"von Andreas Brandhorst. In diesem rundherum gelungenen Mix aus Science-Fiction und Fantasy verschlägt es einen Mann nach einem tödlichen Autounfall in eine eigenartige Stadt, deren Gesetze, Geheimnisse und Gefahren er erst so nach und nach erkunden muss. Die diversen skurrilen Bewohner sind allesamt starke und lebendige Persönlichkeiten, es gibt viele originelle Ideen und Überraschungen - und alles zusammen macht das Buch zu einem Pageturner, den man kaum aus der Hand legen kann.
Science-Fiction-Freunde finden in Andreas Brandhorst endlich auch wieder einen deutschen Autor der Spitzenklasse, wer es darüber hinaus auch noch leicht mystisch angehaucht mag, erlebt mit „Die Stadt“ ein wirkliches Lesevergnügen.

Lukas

Humorvolle und leichte Literatur, die nicht peinlich oder absurd ist, ist schwer zu finden.
Ein Tipp, mit dem man keinen Fehler macht, ist Hans Raths "Man tut, was man kann".
Diese Buddykomödie über eine vierköpfige Männerclique im mittleren Alter, die sich verzweifelt durch die verwirrende und frustrierende Welt des Frauenkennenlernens durchschlägt, ist ungemein unterhaltsam. Das Buch ist vollgepackt mit witzigen Dialogen und Situationen, überzeugt mit durchweg sympathischen und realitätsnahen Protagonisten und rutscht nur selten in gängige Klischees ab. Es ist das perfekte Geschenk für den Mann; sollte Lesen nicht zu sein Steckenpferdchen gehören, wird sich das mit diesem Buch ändern. Für Nachschub ist auch schon gesorgt. Band 2 "Da muss man durch" und Band 3 "Was will man mehr" führen die Geschichte nahtlos weiter und sind ebenfalls sehr zu empfehlen.

Für die Jüngeren unterm Weihnachtsbaum bietet sich Alan Bradleys unverwechselbare Protagonistin Flavia de Luce an. Das entzückende Mädchen wird in bisher drei Bänden immer wieder mit Morden konfrontiert, die sie lieber auf eigene Faust löst, als der Polizei nur über die Schulter zu schauen. Die Fälle sind altersgerecht verpackt, sind aber auch für ältere Leser spannend genug und definitiv einen Blick wert. In erster Linie ist es aber Flavia selbst und die ungemein schöne Sprache Alan Bradleys, die jeden einzelnen Teil der Reihe so lesenswert machen. Auch wenn die Reihenfolge nicht wirklich eingehalten werden muss, empfiehlt es sich
dennoch, mit "Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet" zu beginnen.



Und das soll es für dieses Jahr – zumindest von Seiten der ganz konkreten Tipps – erst einmal gewesen sein. Zahlreiche weitere lesenswerte Bücher findet ihr natürlich in unseren jeweiligen Monatsrückblicken.

Wir wünschen euch einen ruhigen vierten Advent und an dieser Stelle schon mal besinnliche Feiertage mit euren Liebsten,
euer Literatopia-Team



Die anderen Geschenktipps verpasst? Gar kein Problem:

~*~ Geschenktipps 2010 - Teil 1 ~*~ Geschenktipps 2010 - Teil 2 ~*~ Geschenktipps 2010 - Teil 3 ~*~
~*~ Geschenktipps 2011 - Teil 1 ~*~ Geschenktipps 2011 - Teil 2 ~*~ Geschenktipps 2011 - Teil 3 ~*~
Zuletzt aktualisiert: Samstag, der 17. Dezember 2011
 

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