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Nightfall - Die Rückkehr des Engels (Adrian Phoenix)
Geschrieben von Eva
Mittwoch, der 07. März 2012

Heyne (März 2011)
Klappenbroschur
Seiten: 464,14,00 EUR [D]
ISBN: 978-3-453-52760-7

Genre: Dark Fantasy


Klappentext

Gefeierter Rockstar, Vampir und Sohn eines gefallenen Engels – die Welt liegt Dante Prejean zu Füßen. Doch schon bald holen ihn die düsteren Geheimnisse seiner Vergangenheit ein und das FBI sowie eine mysteriöse Organisation setzen alles daran, ihn in ihre Gewalt zu bringen. Als diese auch auf seine Geliebte Heather Jagd machen, muss Dante all seine Kraft aufbringen, um sich der Wahrheit über seine Herkunft zu stellen. Denn nur so kann er die Frau beschützen, die er über alles liebt …


Rezension

Nach den Vorfällen im Bad Seed Labor und dem Tod von Dantes Peinigerin Dr. Johanna Moore, versucht der Sänger sein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Auch Heather erholt sich von ihren beinahe tödlichen Verletzungen. Aber anders als Dante ist ihr klar, dass das FBI und vor allem die Schattenabteilung keine Ruhe geben werden, ehe sie nicht die Vorkommnisse um den rätselhaften Tod Dr. Moores geklärt haben. Und so rückt auch sie und ihre wundersame Heilung in den Fokus der Agenten. Heather und Dante schweben in höchster Gefahr und eine halsbrecherische Jagd beginnt, zu der sich noch weitaus beängstigendere Gegner als das FBI mischen: Bad Seed und die Gefallenen.

Nightfall – Die Rückkehr des Engels schließ direkt an den ersten Band an und obwohl die Story nahtlos weiter geht, scheint Adrian Phoenix sich in Bezug auf ihre Schreibkunst stark zum Positiven weiterentwickelt zu haben. Sprachlich konnte die Autorin ihr Niveau steigern und fiel es in Nightfall – Schwingen der Nacht noch schwer, die sich überschlagenden Ereignisse und die vielen Charaktere in ein Gesamtbild zu bringen, ist dieser Teil strukturierter. Es wird zwar nach wie vor viel Aufmerksamkeit vom Leser gefordert, um den einzelnen Geschichtssträngen zu folgen, aber der Fokus liegt auf weniger Personen und die Abfolge der Geschehnisse ist besser gegliedert. Adrian Phoenix nimmt sich nun auch mehr Zeit, um die Charaktere und deren Lebensumstände besser zu beleuchten. So wird beispielsweise Dantes Vergangenheit sehr viel klarer. Konnte man im ersten Teil nur die grausamen Dinge erahnen, wird einem nun das ganze Ausmaß der Tortur bewusst, die der Vampir als Kind durchleben musste. Man leidet förmlich mit ihm, zumal die Erinnerungen ihm starke Schmerzen bis hin zu kompletten Blackout verursachen. Und wieder einmal ist man überrascht, wie sich ein solch starker, fürsorglicher uns verlässlicher Charakter entwickeln konnte, bei einer Kindheit voller Schmerz, Einsamkeit und Grausamkeit. Auch Heathers Vergangenheit und ihre Familienverhältnisse werden endlich thematisiert. Man lernt die manisch depressive Schwester und ihren Vater kennen, der seine Arbeit beim FBI höher stellt, als seine Familie. Generell wird wieder deutlich, welch starken Charakter Heather hat und ihre einzige Schwäche scheint das Verhältnis zu Dante zu sein. Nach wie vor befindet sie sich im Zwiespalt ihre Gefühle betreffend, auch wenn sie Dante wieder näher kommt.

Die Beziehung zwischen den Protagonisten kommt in Nightfall – Die Rückkehr des Engels insgesamt wieder zu kurz. Das rasante Tempo des Romans fordert seinen Tribut uns lässt nur wenig Raum, das Verhältnis zwischen Dante und Heather zu beleuchten. Es fehlen einfach einige kleine aber feine Glücksmomente, die der so düsteren Geschichte ein bisschen mehr Abwechslung gegeben hätten und dem Leser mehr Luft zum Atmen. Aber wer den ersten Band gelesen hat, weiß ohnehin, dass es sich bei dieser Reihe nur sekundär um die Liebe dreht. Durchweg spannend nimmt die Story schnell an Fahrt auf und sorgt Dank der bedrückenden Stimmung, für die ein oder andere Gänsehaut. Adrian Phoenix nimmt kein Blatt vor den Mund und beschreibt bis ins Detail die teils sehr brutalen und abartigen Szenen. Endlich erfährt man die kompletten Hintergründe von Bad Seed und trifft auf den Kopf der Organisation, Dr. Robert Wells. Gleichzeitig bekommt einer der wichtigsten Charaktere, Lucien, wieder viel Platz eingeräumt, diesmal aber in einem losgelösten Erzählstrang. Um Dante vor den Gefallenen zu verbergen, begibt er sich nach Gehanna und liefert sich dort unfreiwillig Lilith, Luzifer und Gabriel aus. Dieser Teil der Geschichte bietet viel Abwechslung und gewährt auch bessere Einblicke in die Machenschaften der Gefallen. Die Umsetzung ist allerdings nicht ganz zufrieden stellend, da zu viele Fragen offen bleiben. Vielleicht bringt Band 3 hier etwas mehr Licht ins Dunkel, der nach einem actionreichen Ende, definitiv einiges an Potential mitbringt.


Fazit

In Nightfall – Die Rückkehr des Engels herrscht dieselbe düstere Atmosphäre vor wie schon im Vorgängerband. Adrian Phoenix schafft es zudem, die Spannung noch zu steigern und die Geschichte flüssiger und mit mehr Hintergrundinformationen zu gestalten. Einziges Manko, ist die Beziehung zwischen Dante und Heather, die in den sich überschlagen Ereignissen etwas untergeht.


Pro und Kontra

+ düstere Atmosphäre
+ Psychothriller mit Gänsehautfaktor
+ tiefere Einblicke in Charaktere
+ Spannung bis zum Schluss
+ besser strukturiert als Vorgängerband

- Liebesgeschichte nur am Rande

Beurteilung:

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 4,5/5
Lesespaß: 4,5/5
Preis/Leistung: 4/5


Rezension zu Nightfall - Schwingen der Nacht

Rezension zu Nightfall - Zeiten der Finsternis

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Heyne (März 2011)
Klappenbroschur
Seiten: 464,14,00 EUR [D]
ISBN: 978-3-453-52760-7


Genre: Dark Fantasy

Klappentext

Gefeierter Rockstar, Vampir und Sohn eines gefallenen Engels – die Welt liegt Dante Prejean zu Füßen. Doch schon bald holen ihn die düsteren Geheimnisse seiner Vergangenheit ein und das FBI sowie eine mysteriöse Organisation setzen alles daran, ihn in ihre Gewalt zu bringen. Als diese auch auf seine Geliebte Heather Jagd machen, muss Dante all seine Kraft aufbringen, um sich der Wahrheit über seine Herkunft zu stellen. Denn nur so kann er die Frau beschützen, die er über alles liebt …

 

Rezension

Nach den Vorfällen im Bad Seed Labor und dem Tod von Dantes Peinigerin Dr. Johanna Moore, versucht der Sänger sein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Auch Heather erholt sich von ihren beinahe tödlichen Verletzungen. Aber anders als Dante ist ihr klar, dass das FBI und vor allem die Schattenabteilung keine Ruhe geben werden, ehe sie nicht die Vorkommnisse um den rätselhaften Tod Dr. Moores geklärt haben. Und so rückt auch sie und ihre wundersame Heilung in den Fokus der Agenten. Heather und Dante schweben in höchster Gefahr und eine halsbrecherische Jagd beginnt, zu der sich noch weitaus beängstigendere Gegner als das FBI mischen: Bad Seed und die Gefallenen.

 

Nightfall – Die Rückkehr des Engels schließ direkt an den ersten Band an und obwohl die Story nahtlos weiter geht, scheint Adrian Phoenix sich in Bezug auf ihre Schreibkunst stark zum Positiven weiterentwickelt zu haben. Sprachlich konnte die Autorin ihr Niveau steigern und fiel es in Nightfall – Schwingen der Nacht noch schwer, die sich überschlagenden Ereignisse und die vielen Charaktere in ein Gesamtbild zu bringen, ist dieser Teil strukturierter. Es wird zwar nach wie vor viel Aufmerksamkeit vom Leser gefordert, um den einzelnen Geschichtssträngen zu folgen, aber der Fokus liegt auf weniger Personen und die Abfolge der Geschehnisse ist besser gegliedert. Adrian Phoenix nimmt sich nun auch mehr Zeit, um die Charaktere und deren Lebensumstände besser zu beleuchten. So wird beispielsweise Dantes Vergangenheit sehr viel klarer. Konnte man im ersten Teil nur die grausamen Dinge erahnen, wird einem nun das ganze Ausmaß der Tortur bewusst, die der Vampir als Kind durchleben musste. Man leidet förmlich mit ihm, zumal die Erinnerungen ihm starke Schmerzen bis hin zu kompletten Blackout verursachen. Und wieder einmal ist man überrascht, wie sich ein solch starker, fürsorglicher uns verlässlicher Charakter entwickeln konnte, bei einer Kindheit voller Schmerz, Einsamkeit und Grausamkeit. Auch Heathers Vergangenheit und ihre Familienverhältnisse werden endlich thematisiert. Man lernt die manisch depressive Schwester und ihren Vater kennen, der seine Arbeit beim FBI höher stellt, als seine Familie. Generell wird wieder deutlich, welch starken Charakter Heather hat und ihre einzige Schwäche scheint das Verhältnis zu Dante zu sein. Nach wie vor befindet sie sich im Zwiespalt ihre Gefühle betreffend, auch wenn sie Dante wieder näher kommt.

 

Die Beziehung zwischen den Protagonisten kommt in Nightfall – Die Rückkehr des Engels insgesamt wieder zu kurz. Das rasante Tempo des Romans fordert seinen Tribut uns lässt nur wenig Raum, das Verhältnis zwischen Dante und Heather zu beleuchten. Es fehlen einfach einige kleine aber feine Glücksmomente, die der so düsteren Geschichte ein bisschen mehr Abwechslung gegeben hätten und dem Leser mehr Luft zum Atmen. Aber wer den ersten Band gelesen hat, weiß ohnehin, dass es sich bei dieser Reihe nur sekundär um die Liebe dreht. Durchweg spannend nimmt die Story schnell an Fahrt auf und sorgt Dank der bedrückenden Stimmung, für die ein oder andere Gänsehaut. Adrian Phoenix nimmt kein Blatt vor den Mund und beschreibt bis ins Detail die teils sehr brutalen und abartigen Szenen. Endlich erfährt man die kompletten Hintergründe von Bad Seed und trifft auf den Kopf der Organisation, Dr. Robert Wells. Gleichzeitig bekommt einer der wichtigsten Charaktere, Lucien, wieder viel Platz eingeräumt, diesmal aber in einem losgelösten Erzählstrang. Um Dante vor den Gefallenen zu verbergen, begibt er sich nach Gehanna und liefert sich dort unfreiwillig Lilith, Luzifer und Gabriel aus. Dieser Teil der Geschichte bietet viel Abwechslung und gewährt auch bessere Einblicke in die Machenschaften der Gefallen. Die Umsetzung ist allerdings nicht ganz zufrieden stellend, da zu viele Fragen offen bleiben. Vielleicht bringt Band 3 hier etwas mehr Licht ins Dunkel, der nach einem actionreichen Ende, definitiv einiges an Potential mitbringt.

 

Fazit

 

In Nightfall – Die Rückkehr des Engels herrscht dieselbe düstere Atmosphäre vor wie schon im Vorgängerband. Adrian Phoenix schafft es zudem, die Spannung noch zu steigern und die Geschichte flüssiger und mit mehr Hintergrundinformationen zu gestalten. Einziges Manko, ist die Beziehung zwischen Dante und Heather, die in den sich überschlagen Ereignissen etwas untergeht.


Pro und Kontra

+ düstere Atmosphäre
+ Psychothriller mit Gänsehautfaktor

+ tiefere Einblicke in Charaktere

+ Spannung bis zum Schluss

+ besser strukturiert als Vorgängerband


- Liebesgeschichte nur am Rande

 


Beurteilung:

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 4,5/5
Lesespaß: 4,5/5
Preis/Leistung: 4/5

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, der 29. November 2012
 

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