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Die Vernetzung der Welt (Eric Schmidt, Jared Cohen)
Geschrieben von Dennis
Freitag, der 19. Juli 2013
vernetzung der welt
 
Rowohlt Verlag (Mai 2013)
gebunden, mit Schutzumschlag
448 Seiten, EUR 24,95
ISBN: 978-3-498-06422-8

Genre: Sachbuch


Klappentext

Welche Konsequenzen wird es haben, wenn in Zukunft die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung online ist? Wenn Informationstechnologien so allgegenwärtig sind wie Elektrizität? Was bedeutet das für die Politik, die Wirtschaft – und für uns selbst?

Diese Fragen beantwortet ein außergewöhnliches Autorenduo: Eric Schmidt, der Mann, der Google zu einem Weltunternehmen gemacht hat, und Jared Cohen, ehemaliger Berater von Hilary Clinton und Condoleezza Rice und jetzt Chef von Googles Denkfabrik. In diesem aufregenden Buch führen sie uns die Chancen und Gefahren jener eng vernetzten Welt vor Augen, die die meisten von uns noch erleben werden. Es ist die sehr konkrete Vision einer Zukunft, die bereits begonnen hat. Und ein engagiertes Plädoyer dafür, sie jetzt zu gestalten – weil Technologie der leitenden Hand es Menschen bedarf, um Positives zu bewirken.


Rezension

Nicht weniger als einen „Blick in unsere Zukunft“ versprechen die beiden Autoren Eric Schmidt und Jared Cohen dem Leser – und die zwei müssen es wissen: Als führende Google-Mitarbeiter beschäftigen sie sich wohl tagtäglich mit der Zukunft unserer „vernetzten Welt“ – und um genau diese soll es in dem Buch ja auch gehen. Hierzu teilen die Autoren diesen Zukunftsausblick in sieben Kapitel auf, die viele wichtige Aspekte abdecken. Von der Zukunft des Menschen, über die Zukunft von Identität, Zivilgesellschaft und Journalismus, weiter über die die Zukunft der Staaten, der Revolution, des Terrorismus, der Konflikte und Kriege bis schließlich zur Zukunft des Wiederaufbaus führen Schmidt und Cohen den Leser.
Im Zentrum steht dabei stets die Frage, wie die Tatsache, dass in Zukunft beinahe jeder Zugang zum Internet haben wird, den gerade betrachteten Aspekt verändern wird. Besonders interessant sind hierbei Ausblicke, die auf schon heute einsetzenden Trends basieren. Und diese haben die Autoren wirklich hervorragend im Blick; sei es die beginnende Ausbreitung des Internets in Afrika oder der Ursprung von Revolutionen in China und der arabischen Welt – ermöglicht durch immer stärkere Vernetzung des Volkes. Auf der Basis von topaktuellen Informationen kann so ein Ausblick entstehen, der den Leser aktuelle Ereignisse in neuem Zusammenhang sehen lässt und neue Perspektiven auf das Tagesgeschehen eröffnet.
Leider ziehen die Autoren aber bei weitem nicht all ihre Schlüsse auf diese Weise: Diese „Extrapolationen“ auf der einen Seite halten sich die Waage mit offenbar bloßen Mutmaßungen auf der anderen Seite. Und so bleibt der Leser bisweilen etwas ratlos zurück: Einzuordnen, welche Prognosen wie zu gewichten sind, fällt nicht immer leicht. Das hängt stark mit dem Schreibstil zusammen, dessen sich die Autoren bedienen: Denn nahezu jeder Satz scheint mit den Worten es wird / es werden zu beginnen. Und so liest sich „Die Vernetzung der Welt“ wie eine endlose Aneinanderreihung der immer gleichen hölzernen Satzkonstrukte – ein derart schlechter Schreibstil verleidet einem schon einmal so manche Passage, die vielleicht ansonsten ganz interessant zu lesen gewesen wäre. So aber kommt dieses Sachbuch ausgesprochen trocken und uninspiriert daher; denn auch, wenn man den Autoren eine solide Recherche nicht absprechen kann, so scheinen sie ihre Erkenntnisse schlussendlich mit recht heißer Nadel zu einem Buch verstrickt zu haben.
Und so beendet man die Lektüre zwar mit recht vielen interessanten Eindrücken, die teilweise sogar eine komplett neue Perspektive eröffnen - dabei können diese aber nicht vollständig über die recht karge Darreichungsform hinwegtrösten, die das Lesevergnügen trüben.


Fazit

Mit „Die Vernetzung der Welt“ bieten Schmidt und Cohen einen interessanten Ausblick in unsere stark vernetzte Zukunft. Am besten ist das Buch da, wo die Autoren ausgehend von aktuellen Beispielen spannende Prognosen abliefern - hiervon hätte man sich noch mehr gewünscht.


Pro & Kontra

+ neue Perspektiven
+ anschauliche Beispiele

- … von denen man sich mehr gewünscht hätte
- Schreibstil

Wertung: sterne3

Lesespaß: 2,5/5
Informationsgehalt: 3/5
Aktualität: 5/5
Verständlichkeit: 4/5
Preis/Leistung: 3/5

Zuletzt aktualisiert: Freitag, der 19. Juli 2013
 

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