Montag, 18. Dezember 2017

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Phantast 18

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Hallo Judith, ich habe Deine Rezension zu "Herbstlande" vorab extra nicht gelesen, stelle aber jetzt ...

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Ich halte es für problematisch ein Werk, das im Jahr 1951 erschienen ist, nach den Maßstäben des 21.
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Ich würde die Antwort hier nicht posten! Nur, wie sehr ich mich freuen würde, falls Eure Glücksfee ...

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Geschenktipps 2014 - Teil 3
Geschrieben von Jessica
Samstag, der 13. Dezember 2014

Liebe LeserInnen,

könnt ihr es glauben, dass übernächste Woche schon Weihnachten sein soll? Und das Jahr damit fast zu Ende ist? Wahnsinn, wie schnell die Zeit wieder einmal gerannt ist – und falls ihr zu denen gehört, die ihre Geschenke nicht auf den ganz letzten Drücker besorgen möchten, können wir euch in der dritten Ausgabe der literatopianischen Geschenktipps 2014 vielleicht ein wenig Input geben, worüber sich die Lieben freuen könnten.


Shtrojera

"Throne of Glass - Kriegerin im Schatten"von Sarah J. Maasist ein phänomenaler Roman und ein Pageturner ohnegleichen. Band eins war schon sehr gut – aber Band zwei ist einfach nur grandios. Sowohl Charaktere, als auch Handlung und Grundidee können restlos überzeugen. Zweifler des ersten Bandes sollten sich bereithalten, denn hier wird alles ausgemerzt, was je als Kritikpunkt hätte gelten können. Ein absolut phänomenaler Roman, welcher es locker mit den Spitzentiteln der hiesigen Fantasyliteratur aufnehmen kann und viel Potenzial für weitere Folgebände bietet. Bitte, bitte mehr davon!

"Elemental Assassin - Spinnenkuss" von Jennifer Estep ist brutal, actionreich und erotisch zugleich. Eine starke Frauenfigur und ihre männlichem Helfer auf einem Rachefeldzug, welcher ein reines Blutbad hinterlässt - ein Pageturner und eine Wohltat für das Leserherz. Die Autorin nennt die Dinge beim Namen und scheut nicht, Details zu benennen und zu beschreiben. Ihr klarer Schreibstil und diese spannungsgeladene Geschichte machen den Roman zu einem absoluten Muss, welcher die Leser nach einer Fortsetzung lechzen lässt. Spinnenkuss ist ein Roman, den sich Leser mit Faible für Assassinen und starke Frauenfiguren nicht durch die Lappen gehen lassen sollten!

Lukas

Ein wundervoller Roman und das perfekte Geschenk unter dem Weihnachtsbaum ist "Das unerhörte Leben des Alex Wood oder warum das Universum keinen Plan hat". Nach dem ersten Kapitel weiß man bereits, wie die Geschichte über die Freundschaft zwischen dem Jungen Alex Woods und dem Senioren Mr. Peterson enden wird. Daraus macht der Autor keinen Hehl. Denn der Weg ist das Ziel und die Frage ist nicht, was passiert, sondern wie es passiert. Mit seinem Erstlingswerk ist es Gavin Extence auf lustige und leichte Art gelungen, die moralischen und ethischen Fragen des Lebens (und des Todes) zu thematisieren und zum Nachdenken anzuregen. Schön und traurig zugleich.

Die größte Überraschung und das perfekte Geschenk für Freunde von Fantasy-Literatur der etwas anderen Art ist "Silenus". Robert Jackson Bennetts zweiter Roman handelt vom 16jährigen George, der einen Platz bei den besten Vaudevill-Künstlern der Welt haben und dabei seinen Vater, Silenus, kennen lernen möchte. Keinesfalls darf man sich von dem Cover täuschen lassen, hinter dem unansehnlichen Bild verstecken sich fantastische Figuren und eine epische Story gehüllt in eine atemberaubende Atmosphäre.

"Anima" von Wajdi Mouawad ist definitiv nicht für jeden, aber eine Überlegung wert. Dieses Buch ist anders. Es ignoriert und übergeht die gängigen Regeln diverser Genres, es erzählt seine Geschichte aus der Sicht von Tieren und überspannt die Grenze zum erträglichen. Wer sich darauf einlässt erlebt eine beinahe psychedelische Odyssee durch eine Welt voller bestialischer Menschen und vermenschlichter Tiere. Der Homo Sapiens kommt hier nicht gut weg, was das Lesen zu einer harten Bewährungsprobe macht, die nicht jeder bestehen wird. Kein Gute-Laune-Buch, aber voller, schwer hinnehmbarer Wahrheit.

Judith

hunters moonEin besonderes Geschenk für Fans düsterer Phantastik ist "Hunter's Moon" von Britta Strauß: Ende des 18. Jahrhunderts versinkt Nordamerika unter einer dicken Schneedecke. Als Kates Schwester stirbt, ist sie die einzige Frau in einem Fort voll rauer Männer, die nur die Finger von ihr lassen, weil sie die Nichte des Kommandanten ist. Der Winter ist eisig und erbarmungslos, doch er bietet noch schlimmere Schrecken als die Kälte: Das Fort wird von riesigen Bestien angegriffen, die als die legendären Kocodjo erkannt werden. Der einzige, der helfen kann, ist der Indianerkrieger Kainah, der schon mehrere dieser riesenhaften Wesen bezwungen haben soll. Mit einer bösen List zwingt ihn Kates Onkel, das Fort und sie zu beschützen. Kate ist schnell fasziniert von diesem exotischen Mann, den kaum etwas aus der Ruhe zu bringen scheint und der eine beeindruckende und tiefe Bindung zur Natur besitzt. Die beiden nähern sich an, doch ihre Liebe steht unter einem schlechten Stern. Das historische Setting und der harte Winter werden von Britta Strauß hochatmosphärisch inszeniert und beim Lesen laufen kalte Schauer über den Rücken. Die Stimmung im Fort ist explosiv und für eine Frau extrem gefährlich. Ein unheimlich stimmungsvoller Einzelroman, der aus indianischen Mythen eine düstere und vielschichtige Geschichte voller Leidenschaft spinnt.

Ein Roman, der mich ganz unerwartet begeistert hat, war dieses Jahr "Die Nacht, als Gwen Stacy starb" von Sarah Bruni: Sheila Gower lebt in einem öden Kleinstadtnest, träumt vom fernen Paris und arbeitet an einer Tankstelle, wo regelmäßig der Taxifahrer Peter Parker Zigaretten kauf. Sie weiß, dass sein Ausweis gefälscht ist, aber gerade das macht ihn interessant. Als er ihr anbietet, mit ihr durchzubrennen, willigt sie ein, einen Überfall vorzutäuschen. Mit dem Geld aus der Kasse machen sie sich auf den Weg nach Chicago, wo Sheila zu Gwen Stacy und Peters Geliebte wird. Da ahnt sie noch nicht, dass ihn schreckliche Träume von der Zukunft quälen - und dass sie ihm helfen soll, jemanden zu retten. "Die Nacht, als Gwen Stacy starb" ist ein phantastisches Road-Movie, das eine berührende und glaubhafte Liebesgeschichte sowie einen außergewöhnlichen und tollen Schreibstil bietet - und sich als Einzelroman wunderbar zum Verschenken eignet!


Das war der dritte Teil unserer Geschenktipps aus dem Jahr 2014 – auch am nächsten Wochenende werden wir euch ein letztes Mal Spitzentitel, aber auch Geheimtipps präsentieren, die sich prima unter dem Weihnachtsbaum machen würden. Vielleicht war ja schon was für eure Geschenkeplanung dabei. Falls nicht, laden auch die Tipps der letzten Jahre noch zum Stöbern ein.

Einen wunderbaren dritten Advent wünscht euch
euer Literatopia-Team



Geschenktipps 2010
: ~*~*~ Teil 1 ~*~*~ Teil 2 ~*~*~ Teil 3 ~*~*~
Geschenktipps 2011: ~*~*~ Teil 1 ~*~*~ Teil 2 ~*~*~ Teil 3 ~*~*~ Teil 4 ~*~*~
Geschenktipps 2012: ~*~*~ Teil 1 ~*~*~ Teil 2 ~*~*~ Teil 3 ~*~*~ Teil 4 ~*~*~
Geschenktipps 2013: ~*~*~ Teil 1 ~*~*~ Teil 2 ~*~*~ Teil 3 ~*~*~ Teil 4 ~*~*~
Geschenktipps 2014: ~*~*~ Teil 1 ~*~*~ Teil 2 ~*~*~

Zuletzt aktualisiert: Samstag, der 13. Dezember 2014
 

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