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Midnight Wolf Band 8 (Tomu Ohmi)
Geschrieben von Katja
Samstag, der 02. April 2016

KAZÉ (Juni 2014)
ca. 190 Seiten, 6,95 EUR
ISBN: 978-2-88921-545-4
 
Genre: Romantik, Erotik


Klappentext

In Deutschland schwelgt Yato in Erinnerungen an seine Vergangenheit. Tief in Gedanken versunken zieht er sich immer mehr zurück. So sehr, dass Hisako fürchtet, ihn zu verlieren, und einen schweren Entschluss fasst. Wenn Yato seine alte Heimat so wichtig ist, möchte sie mit ihm in Deutschland bleiben. Sie ahnt nicht, dass Yato und sein unverhofft aufgetauchter Sohn längst eigene Pläne haben.


Rezension
 
Es ist einiges passiert seit Hisako und Yato nach Deutschland gekommen sind. Erst tauchte vollkommen überraschend ein Sohn von Yato auf, der ebenfalls die Kraft des Mondes nutzen kann und dann müssen sie auch noch die ausgestopfte frühere Partnerin von Yato entdecken. Nachdem Yato sich von dieser verabschiedet hat, zündet er sie eigenhändigt an und verschwand im Wald. Hisako versucht sich durch Putzen abzulenken, doch das hilft alles nichts. Sie glaubt eigentlich daran, dass Yato wieder kommt. Aber was, wenn doch nicht? Immerhin hat er seine frühere Partnerin sehr geliebt. Und hier in Deutschland hat er so viele Erinnerungen an die Vergangenheit. Sie merkt, wie er sich immer weiter von ihr entfernt.
 
Doch in der Nacht träumt sie von der Wölfin, die sie durch den Wald führt und direkt zu Yato bringt. Am nächsten Tag beschließt sie, sie hört auf diesen Traum und bricht auf, um Yato zu suchen. Auch wenn die anderen ihr davon abraten, sie geht. Das einzige was sie für Hisako tun können, ist sie zu begleiten. Doch auch nachdem sie tatsächlich wie in ihrem Traum auf Yato stößt, bleibt die Frage, ob er bei ihr bleiben wird. Hisako aber weiß, was sie tun muss und so schlägt sie ihm vor, mit ihm in Deutschland zu bleiben! Aber ist das überhaupt Yatos Wunsch? Und weiß Yato eigentlich selbst, was das Richtige wäre? Dies ist der Ort wo er geboren wurde und früher gelebt hat, aber wo gehört er heute hin?
 
Spätestens seit Band 7 dürften alle Leser gefesselt sein und dies bedient auch der achte Band von „Midnight Wolf”. Zwar hegt Hisako zu Beginn wieder Zweifel, doch dieses Mal kann man ihr dafür keine Vorwürfe machen. Ihr werden diese Zweifel von außen eingeflüstert und es gibt auch verdammt gute Argumente dafür. Ihre Zweifel gelten nicht Yatos Liebe zu ihr, sondern lediglich seiner Vergangenheit, die ihn so stark ruft. Doch sie steht weiterhin zu ihrer beider Liebe indem sie ihm nicht anbietet ihn gehen zu lassen, sondern mit ihm zu gehen! Besonders diese Szene ist sehr berührend.
 
Neben den beiden bekommt auch Yatos Sohn mehr Aufmerksamkeit in diesem Band. Er darf ein bisschen was von seinem Vater lernen, wodurch er zukünftig bestimmt besser mit seinen Fähigkeiten klarkommen wird. Außerdem bekommt er auch endlich einen Namen! Fast wirkt es etwas falsch, dass der Alltag trotz des Trubels weiter geht. Doch auch hier zeigt Tomu Ohmi, dass sie einer klaren Story folgt. Denn der große Erzfeind Haruka Soma aus dem ersten Band taucht wieder auf. Weiterhin ist er sehr an Yato interessiert und so hat er es dieses Mal auf einen Anhänger abgesehen, auf dem Yato zu sehen ist. Hisako hasst ihn für all das, was er Yato schon angetan hat, doch gleichzeitig ist und bleibt sie ein Mensch, der eigentlich niemandem Böses kann. Dieser Zwiespalt in ihr kommt sehr gut rüber. Soma als der große Bösewicht überzeugt dagegen genauso wenig wie bereits im ersten Band.  
 
Da Hisako und Yato nach Deutschland gereist sind, hat sich auch Tomu Ohmi auf diese Reise gewagt für Recherchezwecke. Am Ende enthält der Band einen kleinen Reisebericht darüber, der besonders die deutschen Leser zum Schmunzeln bringt. Es ist sehr interessant ihren Weg nachzuverfolgen und sich vorzustellen, wo man ihr über den Weg hätte laufen können. Aber am herrlichsten sind unsere alltäglichen Dinge, über die sich die japanische Mangaka wundert. Zum Beispiel beschreibt sie ausführlich wie kompliziert wir Deutschen doch zählen und wie sehr sie es bewundert, dass wir sowas können. Da kommt man als Deutscher gar nicht mehr aus dem Lachen raus.
 
Der Band ist wieder gefüllt mit gelungenen und schönen Zeichnungen, die sich der sanften Story anpassen. Auch die Panelaufteilung passt sich an, je nach Situation variieren diese.


Fazit
 
„Midnight Wolf“ geht in Band 8 spannend weiter und verspricht noch viele Möglichkeiten für die Zukunft. Besonders gespannt bleibt man, wann wohl Yatos Sohn einen weiteren Auftritt bekommen wird.


Pro & Contra
 
+ viele spannende Entwicklungen
+ sympathische Charaktere
+ markantes Charakterdesign
+ schöne Zeichnungen
 
Bewertung
 
Handlung: 4,5/5
Charaktere: 4,5/5
Zeichnungen: 4/5
Lesespaß: 4,5/5
Preis/Leistung: 3/5


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Zuletzt aktualisiert: Montag, der 13. Juni 2016
 

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