Samstag, 16. Dezember 2017

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Rezensionen im August (2016)
Geschrieben von Jessica
Donnerstag, der 01. September 2016

Liebe LeserInnen,

 
habt ihr auch das Gefühl, dass der August viel schneller vorbeiging als die anderen Monate? Immerhin gab es so manche warme Tage, sodass man es sich mit einem guten Buch in der Sonne oder auch im Schatten gemütlich machen konnte. Genau das hat jedenfalls die Literatopia-Redaktion gemacht, weshalb wir euch heute im Rückblick wieder ein paar Highlights präsentieren können. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!
 

 
Belletristik
 
Wie passen eine Pfarrerstochter als Protagonistin und der Reihentitel The Wild Ones zusammen? In "Verlangen" stellt sich heraus, dass diese Paarung sich ganz hervorragend eignet, um die Entwicklung eines Menschen darzustellen – es braucht eben nur den richtigen Auslöser. Michelle Leighton liefert mit Bad Boy Jake nicht nur dem Leser, sondern auch Laney den perfekten Gegenspieler und sorgt so für ein prickelndes, trotz ernster Momente amüsantes und kurzweiliges Lesevergnügen.
 
Dark Fantasy
 
"In Blut geschrieben" ist feinste Urban Fantasy mit einem spannenden Parallelwelt-Entwurf, in dem Gestaltwandler, Vampire und anderen Wesen die Ureinwohner der Erde darstellen. Für sie sind Menschen nichts weiter als Beute, doch die naive Blutprophetin Meg wird zu einem Teil ihrer mysteriösen Welt, die der Leser gemeinsam mit ihr Stück für Stück entdeckt. Die Rahmenhandlung gestaltet Anne Bishop leider recht ideenlos, erfüllt aber ihren Zweck.
 
Anja Bagus hat mit "Aetherhertz" einen gelungenen, innovativen Aetherpunk-Roman geschrieben, der sich ein wenig Zeit lässt, um in Fahrt zu kommen, aber schließlich mit sympathischen Protagonisten, originellen Ideen und einem spektakulären Showdown überzeugt.
 
Fantasy
 
Mit "Thron der Götter" findet Brian Staveleys Trilogie ihren Abschluss und Höhepunkt. Komplex und actionreich entwirft der Roman ein düster-episches Panorama, vor dessen Hintergrund sich differenzierte Charaktere bewegen, die zutiefst von den Ereignissen der vorhergegangenen Bücher gezeichnet sind.
 
Mit seinem Debutroman "Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts" ist Daniel Illger ein beachtlicher Auftakt zu einer neuen Fantasy Trilogie gelungen. Er versteht es, das Genre mit frischen Ideen neu zu beleben und verfügt zudem über einen äußerst ansprechenden, ins Poetische gehenden Schreibstil, wodurch er sich überaus positiv vom mittelmäßigen Einerlei des Fantasygenres abhebt. Trotz einiger kleiner Schwächen ist Skargat ein Leckerbissen für den etwas anspruchsvolleren Fantasyfan; die Fortsetzung wird mit Spannung erwartet.
 
Science Fiction
 
Mit "Die Überlebenden - Blut und Feuer" beschließt Alexandra Bracken ihre Dystopie um Ruby und die mysteriöse Krankheit, die 90 % der US-amerikanischen Kinder getötet und die restlichen zehn Prozent mit erstaunlichen Fähigkeiten ausgestattet hat. Trotz spannender Ideen und phantasievollen Wendungen kränkelt das Finale an zähen, langweiligen Abschnitten, übermäßig dramatisierten zwischenmenschlichen Beziehungen und Lücken in der Glaubwürdigkeit der Welt. Fehlende aktive Rückblicke sorgen zudem immer wieder für Irritierungen, die aus dem Lesefluss rausreißen. Trotz tollem Finale wohl der schwächste Teil der Serie.
 
Douglas Adams"The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy" (Per Anhalter durch die Galaxis) ist mehr als dreißig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung eines der wenigen wirklichen Kultbücher der Science Fiction. Er ist eine einfallsreiche und komische Auseinandersetzung mit Fragen zur menschlichen Existenz, ein Beitrag zur Absurdität eines Lebens, in dem große Sinnfragen gestellt werden, je komplexer und weniger verstanden sie sind, desto einfacher die Antwort. Ein auf dem Nährboden von Monty Python entstandenes Meisterwerk.
 
Thriller
 
Mit seinem ursprünglich digitalen, interaktiven Serien-Thriller macht Andreas Winkelmann einen gewaltigen Sprung zum Vorgängerbuch – "Deathbook" überzeugt auf voller Linie. Ein spannendes Setting, eine zeitgemäße Idee, authentische Charaktere und ein Verwirrspiel sondergleichen – hier findet der Thriller-Leser alles, was das Herz begehrt.
 
Ihr aktueller Fall führt die Polizistin D.D. Warren in die Fänge eines Trittbrettfahrers. Glücklicherweise landet die Polizistin nach einer Verletzung bei der Tochter des ursprünglichen Serienmörders, die ihr nicht nur bei ihrer Schmerztherapie hilft, sondern sie auch auf die Spur des Täters bringt. "Schmerz", so der Titel des Thrillers, ist in Lisa Gardners Buch omnipräsent – seien die Schmerzen der Polizistin nach ihrer Abrissfraktur, das Fehlen des Schmerzes in der zweiten Hauptfigur Adeline Glen, oder die emotionalen Schmerzen und Narben, die die Schwestern Day mit sich tragen. Trotz interessanter Charaktere gelingt es Gardner nicht, die Handlung spannend zu halten. Zu viele langatmige Ausführungen und konstruiert wirkende Abschnitte trüben das Lesevergnügen.
 
Comic
 
Die "Harley Quinn Anthologie" ist hochwertig gestaltet und gibt einen wunderbaren Überblick über Harley Quinns „Schaffen“. Neben witzig, absurden Geschichten gibt es auch ernstere, die sich überaus gut einfügen. Somit ist die Harley Quinn Anthologie ein Pflichttitel.
 
"Winter 1709 – Buch 1" erzählt eine spannende Geschichte, mit Anteilen aus verschiedenen Genres. Der Winter wird hierbei zu einem eigenen Charakter und Philippe Xavier macht seine Härte und die des Lebens zu jener Zeit in seinen Bildern sichtbar.
 
Manga
 
"Daisy aus Fukushima" erzählt packend von den Gefühlen der Menschen, die die Reaktor-Katastrophe überlebt haben. Reiko Momochi zeichnet ein eindrucksvolles Bild, das zeigt, was es bedeutet, eine solche Katastrophe mitzuerleben.
 
Anime
 
"The Heroic Legend of Arslan" begeistert mit seinem orientalisch-historischen Fantasysetting und einer Heldenreise, die gerade erst ihren Anfang nimmt. Prinz Arslan ist unerfahren, naiv und sanftmütig und so hat er dem Angriff auf sein Königreich zunächst nichts entgegen zu setzen. Doch gemeinsam mit seinen Gefährten entwickelt er sich mit jeder Schlacht weiter und reift zu einem aufrichtigen jungen Mann, der das Schicksal seines Königreichs verändern könnte.
 
"Book of Murder" knüpft an die düstere Atmosphäre der ersten Staffel an und bietet den Zuschauern einen verschachtelten Krimiplot, der allerdings relativ leicht zu durchschauen ist – zumindest, wenn man Black Butler kennt. Das Geplänkel zwischen Ciel und seinem teuflischen Butler ist nach wie vor extrem unterhaltsam und das Setting im Herrenhaus überzeugt ebenfalls. Da kann man als Fan über die lieblos zusammengestückelte Handlung hinwegsehen.
 

 
Für jeden Geschmack was dabei. Falls ihr noch nicht genug habt, steht wie immer unser umfangreiches Rezensions-Archiv zur Verfügung. Wir gehen dann mal wieder an die nächsten Lektüren und zählen allmählich die Wochen bis zum 19. Oktober – denn dann heißt es wieder Frankfurter Buchmesse!
 
Einen lesereichen September wünscht euch
euer Literatopia-Team
Zuletzt aktualisiert: Freitag, der 02. September 2016
 

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