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Die andere Seite der Realität – Ein phantastischer Jack The Ripper Roman (A.P. Glonn)
Geschrieben von Swantje
Sonntag, der 25. September 2016

Luzifer Verlag (August 2016)
Klappenbroschur
524 Seiten, 14,95 EUR
ISBN: 978-3-943408-40-9

Genre: Fantasy


Klappentext

London 1888. Als Inspector Seth Aspen in Whitechapel über eine Frauenleicher stolpert, ist das erst der Auftakt zu einer ungeheuren Mordserie, welche ganz London erschüttert. Der Mörder scheint ein nicht fassbares Phantom, von der Presse bald als „Jack the Ripper“ betitelt. Um ihn zu stellen, verfolgt Aspen den Täter quer über den Atlantik, durch die USA und Kanada und darüber hinaus – zur anderen Seite der Realität… nach Innes, einer Welt, aus welcher der Ripper seine Macht schöpft. Obwohl selbst als Fremdling verfolgt, bleibt ihm Aspen auf den Fersen; mit nur einem Ziel: Den Ripper zu finden – koste es, was es wolle.


Rezension

Seth Aspen wirkt auf die meisten Menschen düster und bedrohlich und er macht sich nicht die Mühe, sie auf ihren Irrtum hinzuweisen. Doch hinter seiner abweisenden Fassade verbirgt sich ein Mann mit starkem Gerechtigkeitssinn, für den die Suche nach „Jack the Ripper“, dem Frauenmörder, der die Straßen des Elendsviertels Whitechapel unsicher macht, rasch zu einer sehr persönlichen Angelegenheit wird. Die erste Hälfte des Buches ist seinen Ermittlungen in London gewidmet. Die Düsternis und das Elend auf den Straßen werden eindrücklich geschildert und es herrscht eine beklemmende, angespannte Atmosphäre. Nur ein merkwürdiger Geruch an den Tatorten, den allein Seth wahrnehmen kann, deutet auf eine übernatürliche Komponente hin.

Doch als er einen Verdächtigen, welcher sich dann auch als der Täter herausstellt, nach Amerika verfolgt, zieht ihn dieser in eine andere Welt hinüber: Das mittelalterlich anmutende Innes, wo jeder Mensch mit einem bestimmten magischen Talent geboren ist. Die Schattenläuferin Aelin und der Wolfswandler Duncan gewähren im Schutz und Hilfe, auf die Seth dringend angewiesen ist. Denn bevor er seine Jagd nach dem Ripper fortsetzen kann, muss er vermeiden, einem tyrannischen Herrscher in die Hände zu fallen, der seinerseits Jagd auf den Fremden macht. Seth findet einige überraschende Dinge über den Ripper und seine eigene Verbindung zu ihm heraus.

„Die andere Seite der Realität“ zerfällt in zwei sehr verschiedene Teile. Der Erste funktioniert als historischer Krimi recht gut, der Zweite in der Fantasy-Welt Innes ist zunächst etwas enttäuschend, weil Welt und Bewohner anfangs blass bleiben und die Spannung in der Zeit, in der ein reichlich hilfloser Seth lernt, sich in Innes zu orientieren, absackt. Auch verhält sich Seth in Innes völlig anders als noch in London, was sich teilweise, aber nicht vollständig durch die Umstellung auf das Leben in einer fremden Welt erklären lässt.

Allerdings wird der Teil der Geschichte, der in Innes spielt, zum Ende hin wieder spannender und einige der Enthüllungen am Ende sind wirklich überraschend und rückblickend stimmig. Trotzdem hätten Innes und seine Bewohner etwas interessanter und letztere teilweise etwas nachvollziehbarer motiviert sein können.


Fazit

„Die andere Seite der Realität“ ist halb historischer Krimi, halb High-Fantasy-Roman. Eine etwas blasse Fantasywelt und ein Absacken der Spannung in der Mitte des Buches verringern den Lesegenuss, aber dafür sind die ersten Kapitel im viktorianischen London gut gelungen und das letzte Drittel noch einmal spannend und gelegentlich auch überraschend.


Pro und Contra

+ düstere, eindringliche Schilderungen der Krimihandlung in den Londonder Elendsvierteln
+ überraschende Enthüllungen am Ende, vor deren Hintergrund Details am Anfang plötzlich einen Sinn ergeben

o sehr großer Bruch zwischen den beiden Hälften des Buches

- andere Welt Innes hätte origineller und atmosphärischer sein können
- „böse“ Figuren handeln teilweise wenig nachvollziehbar

Wertung:

Handlung: 3/5
Charaktere: 3,5/5
Lesespaß: 3,5/5
Preis/Leistung: 3/5

Zuletzt aktualisiert: Sonntag, der 25. September 2016
 

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