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Das unendliche Meer (Rick Yancey)
Geschrieben von Nicole
Montag, der 24. Oktober 2016

Yancey R Die fuenfte Welle 2

Die fünfte Welle 2
Goldmann Verlag, 1. Auflage, März 2015
Gebundene Ausgabe, 352 Seiten,
OT: The infinite sea
aus dem Amerikanischen von Thomas Bauer
16,99 Euro [D] | 17,30 Euro [A] | CHF 22,90*
ISBN-13: 978-3-442-31335-8

Genre: Dystopie/ Fantasy


Klappentext

Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...


Der Autor

Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.


Rezension

Cassie, ihrem fünfjährigen Bruder Sammy und Ben alias Zombie ist die Flucht gelungen. Zusammen mit dem Rest von Zombies Team verstecken sie sich in einem heruntergekommenen Hotel. Zwischen Ratten und Kakerlaken beraten die Jugendlichen über ihr weiteres Vorgehen. Der Winter hält Einzug und mit dem Schnee brauchen die Teenager einen warmen Zufluchtsort. Cassie hingegen möchte so lange wie möglich im Hotel bleiben. Entgegen aller Hoffnungen wartet sie auf Evan, den Silencer, der für die Seiten wechselte und dem ihr Herz gehört. Ben glaubt hingegen nicht, dass Evan die Sprengung des Stützpunktes überlebt haben könnte. Zweifel, Misstrauen und Angst bringen die Emotionen zum überkochen. Auch die Enge des Hotels sorgt für zusätzliche Spannungen. Da Ben verletzt ist, bricht Ringer letztendlich alleine auf, ein in der Nähe befindliches Höhlensystem auszuspähen. Doch ihre Abwesenheit führt zu Chaos im Team. Mitten in der Unruhe trifft auchEvan im Hotel ein, schwer verletzt. Doch dies ist kein Grund zur Freude, denn andere Mitglieder des Teams verschwinden, und dann kommt die fünfte Welle im Hotel an. Zusätzlich bringt ein ungewöhnlicher Besucher das Leben aller Hotelbewohner in Gefahr.

»Die Welt ist eine Uhr, die abläuft« (Seite 17)

Rick Yanceys Die 5. Welle, die Geschichte um die ungewöhnliche Alieninvasion, fand sich nicht nur auf internationalen Bestsellerlisten, sondern ist mittlerweile auch durch Hollywood verfilmt worden. Mit Das unendliche Meer knüpft Yancey nahezu nahtlos an den ersten Band seiner Trilogie an. Nach einem fesselnden Einstieg erfahren wir, was mit Cassie und Co. aus Band eins passierte. Das junge Mädchen ist endlich mit ihrem kleinen Bruder vereint, und auch Ben alias Zombie hat wieder zu seinem Team gefunden. Doch zur Ruhe kommt keiner von den Jugendlichen. Das Leben im Ausbildungslager hat Sammy verändert, ihn nicht nur Cassie, sondern auch dem Kindsein entfremdet. Zombie kämpft indes mit seinen Verletzungen und der Verantwortung für die Anderen. Nicht nur die Aliens, sondern vor allem Hunger und Kälte bedrohen das Leben der Gruppe.

Neben der Dynamik in der Gruppe und den Geschehnissen in dem zerfallenen Hotel konzentriert sich Yancey auf einen neuen Haupterzähler. Die kühle, distanzierte Ringer, Meisterschützin aus dem ersten Teil bekommt einen eigenen Handlungsstrang, der die Geschichte weiter in düstere Gefilde treibt und Erstaunliches zutage fördert. Nach einem tragischen Unglück gerät Ringer in die Fänge von Commander Rosch. Dieser hat eigene Pläne mit der jungen Kämpferin. So wird Ringer zur Laborratte. Sie erlebt einen ganz eigenen Albtraum. Isoliert und krank ist sie kurz davor, sich aufzugeben.

Yancey kreiert hier einen einsamen, verzweifelten, gebrochenen Charakter, dessen Isolation im Kontrast zu den Ereignissen im Hotel stehen. Während Ringer allein kämpft, müssen sich die anderen als Team gleich mehreren Bedrohungen stellen, die nicht nur ihr Leben bedrohen, sondern auch ihre seelische Balance. Die 5. Welle offenbart ihr grausigstes Gesicht. Der schwer verletzte Evan kann dieses Mal nicht helfen. Indes muss sich Ringer entscheiden, wem sie vertrauen kann. Ein interessanter Neuzugang in Yanceys Welt bringt ihr Gefühlsleben gehörig durcheinander.

Im Vergleich zum ersten Band trumpft Yancey sprachlich ordentlich auf. Sprachliche Bilder, tiefschürfende Gedanken, die teilweise kryptisch sind und den Leser immer wieder innehalten und über das Gelesene nachdenken lassen. Oftmals mag man denken, dass einige der Gedankengänge zu grüblerisch, zu düster für Teenager sind. Die Hintergrundgeschichten der Protagonisten, die Yancey auch dieses Mal wieder gekonnt in die Geschichte einfließen lässt, bezeugen allerdings, dass es sich hier nicht um typische Teenager handelt. So entwickelt sich die Geschichte inhaltlich und stilistisch zu einem herausfordernden Stoff. Einzig problematisch bleiben die Erzählerwechsel, denn oftmals ist nach einem Kapitelwechsel unklar, welcher der Teenager nun spricht.


Fazit

Das unendliche Meer ist das zweite Buch der Trilogie um die 5. Welle. Kaum zusammen, müssen sich die Teenager neuen Herausforderungen und Problemen stellen. Nach einem Auftakt, der von emotionalen Konflikten geprägt ist, bringt Rick Yancey zur zweiten Hälfte erneut ordentlich Action und neue Enthüllungen. Sprachlich kann er dabei erneut die Leser fesseln, auch wenn er sich teilweise etwas in kryptischen Wendungen verliert. Ein gelungener, starker 2. Teil mit wenigen, kleinen Schwächen.


Pro/Contra

+ Prolog
+ neue Erzähler
+ Weiterentwicklung der Geschichte
+ überraschende Wendung
+ überzeugende, bilderreiche Sprache

- Erzählerwechsel teilweise unübersichtlich
- an einigen Stellen etwas zu langatmig

Bewertung: sterne4

Charaktere: 4,5/5
Handlung: 4/5
Lesespaß: 4/5
Preis/Leistung: 4/5

Rick Yancey - Die 5. Welle (Teil 1)
Rick Yancey - Der letzte Stern (Teil 3)
 

 

Zuletzt aktualisiert: Sonntag, der 27. November 2016
 

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