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Die Odyssee zum BuchmesseConvent in Dreieich (22.10.2016)
Geschrieben von Judith
Donnerstag, der 27. Oktober 2016

Liebe LeserInnen,

bucon2016es hat ein wenig gedauert, bis ich mich aufraffen konnte, einen Bericht zum BuchmesseConvent in Dreieich zu schreiben - was hauptsächlich daran liegt, dass ich keinen Urlaub in der Buchmessenwoche hatte und Buchmesse und BuCon zwischen meine Arbeitstage quetschen musste. Sprich: Als ich Samstag kurz vor Mitternacht wieder zu Hause war, war ich total erledigt. Aber fangen wir erst einmal von vorne an:

Mein Samstag begann auf der Frankfurter Buchmesse, wo ich mich nach dem aussichtslosen Versuch, in dem Gedränge irgendetwas anzuschauen, mit Gesa Schwartz traf. Wie an den Besuchertagen üblich war die Halle 3 überfüllt und man verstand sein eigenes Wort kaum, also haben wir uns relativ schnell in den Innenhof an den Pizzastand verzogen und danach noch ein wenig an den Ständen mit Edelsteinen gestöbert. Das Wetter war relativ gnädig mit uns und meine Kollegin Jessica schaute auch noch kurz vorbei. Da sie die Buchmessengrippe voll erwischt hatte, blieb es bei ihr ebenfalls bei einem kurzen Messebesuch. Und für mich ging es kurz vor 2 weiter zum BuchmesseConvent. Der Beginn einer kleinen Odyssee ...

Am Hauptbahnhof wollte ich mir eine Fahrkarte bis Dreieich Bürgerhaus kaufen und musste feststellen, dass das nicht möglich war. Also erstmal bis Dreieich-Buchschlag, wo ich in den Bus umsteigen musste. Die S-Bahn-Haltestelle lag gefühlt im Nirgendwo: Zwei Bahnsteige, ganz viel Grün außen rum und eine Treppe, bei der ich erst einmal stutzte ob ich nach rechts oder links muss. Mit der freundlichen Unterstützung eines Anwohners fand ich die richtige Bushaltestelle und der Bus war auch ziemlich pünktlich. Leider gibt es in Dreieich in den Bussen keine Ansagen, wo man gerade ist und so wurde ich mit jeder Minute nervöser, wo ich den aussteigen musste. Denn wenn man nicht rechtzeitig auf "Halten" drückt, hält ja der Bus nicht ... Glücklicherweise saß neben mir eine junge Dame im Steampunkoutfit, der ich einfach gefolgt bin, als sie ausstieg. Mit ihrer Hilfe fand ich auch das legendäre Bürgerhaus und ließ mir am Eingang ein giftgrünes Papierarmband verpassen und eine Contüte überreichen.

Als ich den Hauptsaal mit den Verlagsständen betrat, fühlte ich mich kurz wieder wie auf der Frankfurter Buchmesse. Obwohl der BuCon deutlich kleiner ist, schlug mir ein lautes Stimmengewirr entgegen, das dem großen Bruder in Frankfurt in nichts nachsteht. Zuerst stattete ich Jürgen vom Amrûn-Verlag einen Besuch ab, der mir "Feuerjäger - Die Rückkehr der Kriegerin" von Susanne Pavlovic empfiehl. Ein kurzes Reinlesen machte das Buch interessant und ich nahm es mit, noch nicht ahnend, dass es mit dem Deutschen Phantastik Preis klappen würde.

bucon20162Nach dem netten Gespräch mit Jürgen, der die aktuelle PHANTAST-Ausgabe immer noch nicht gelesen hat, traf ich mich mit Judith und Christian Vogt. Schnell waren wir uns einig, dass wir Lesungen nicht besonders reizvoll finden (obwohl es auf dem BuchmesseConvent viele tolle Lesungen gibt) und plauderten bis die beiden zu ihrer eigenen Lesung aufbrechen mussten. Zwischendrin lief ich Kai Meyer über den Weg, der mir nochmals versicherte, wie toll er die "Space Opera" PHANTAST-Ausgabe findet (danke *was für ein Lob*), lernte Laurence Horn kennen, dessen neuer Fantasyroman "Rodinia" mir bereits im Papierverzierer-Programm auffiel, und unterhielt mich nochmals mit Henning Mützlitz, den ich bereits auf der Buchmesse getroffen hatte.

Am Papierverzierer-Stand plauderte ich dann noch eine Weile mit Allan J. Stark, der sichtlich übermüdet und tapfer die Stellung hielt und die Papierverzierer-Bücher anpries, obwohl er eigentlich vor allem seine eigene Serie "Asgaroon" vorstellen wollte. Am Stand lief mir dann noch Dirk van den Boom über den Weg, mit dem bald ein Interview ansteht und der dazu meinte, er wäre zu allem bereit - also wirklich zu allem. Ahja?

Dirk moderierte auch die Verleihung des Deutschen Phantastik Preises und brachte das Ganze zügig und humorvoll über die Bühne, auch wenn es ziemlich fies war, Alexander Kopainski zu fragen, wie es sich anfühlt, schlechte Bücher mit tollen Covern retten zu müssen. Grit Richter von Art Skript Phantastik erhielt den Preis für die beste Anthologie und hatte auf der Bühne Tränen in den Augen und bereits beim Vorlesen der Nominierten wurde es manchmal so laut, als hätten die jeweils Vorgelesenen schon gewonnen. Leider habe ich keine Fotos von der Preisverleihung, weil man nicht ganz neues Smartphone in dem recht düsteren Saal einfach nur richtig schlechte Bilder gemacht hat ...

Spät abends begegnete ich an der Bushaltestelle noch Robert Corvus, der zm Flughafen musste, und spätestens daran merkt man, dass man auf dem BuchmesseConvent unheimlich viele Autoren trifft - ohne wie auf der Buchmesse ewig anzustehen, um eine Signatur zu ergattern.

Für mich war es der erste BuCon und es wird sicher nichts der letzte sein, auch wenn ich vom vielseitigen Programm recht wenig mitbekommen habe. Eigentlich war ich nur zum Plaudern da, aber das reicht schon völlig, um einen tollen Nachmittag zu haben.

Viele Grüße von Eurer

- Judith

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, der 27. Oktober 2016
 

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