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Skargat 2 - Das Gesetz der Schatten (Daniel Illger)
Geschrieben von Maria
Samstag, der 29. Oktober 2016

Verlag Klett-Cotta (08.2016)
Broschiert, 608 Seiten, € 17,95
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3608949698

Genre: Fantasy


Klappentext

Die Nacht der Toten naht und niemand weiß, welche Schrecken die Gespensterhorde des Schwarzen Jägers bringen wird. Mykar und seine Freunde bereiten sich auf den scheinbar aussichtslosen Kampf vor. Doch in Ahekris, der fernen Hauptstadt des Kaiserreichs, regt sich ein anderer, noch weit mächtigerer Feind.
Nach dem Tod seines besten Freundes kennt Mykar nur noch ein Ziel. Rache an Rudrick von Nordwiesen. Allein begibt er sich auf eine gefährliche Reise, um herauszufinden, wie er seinen übermächtigen Feind bezwingen kann. Unterdessen finden seine übrigen Freunde Justinius, Scara und Vanice neue Verbündete in einem trotteligen Totengräber und einem Paladin, der an der göttlichen Gerechtigkeit verzweifelt. Gemeinsam versuchen sie, die Gespensterhorde des Schwarzen Jägers aufzuhalten. Doch die Zeit wird knapp – denn ein namenloses Böses drängt machtvoll in die Welt. Es wird nichts und niemanden verschonen: weder die Welt der Menschen noch jene der Spukwesen und Nachtgestalten.


Rezension

Während Mykar alleine in abgelegeneren Teilen des Landes auf Reisen ist, um einen Auftrag auszuführen, geben sich Justinus, Scara und Vanice alle Mühe, den schwarzen Jäger und seine Horde aufzuhalten. Doch langsam werden Ahnungen zur Gewissheit, dass eine neue, so mächtige wie böse Kreatur ins Reich drängt, an einigen Orten schon längst Fuß gefasst hat - und gegen die Gestalten wie der schwarze Rudrick beinahe harmlos erscheinen ...

Die Fortsetzung der Skargat-Trilogie schließt unmittelbar an den ersten Band an und führt die Handlung nahtlos weiter. Sehr hilfreich für alle, die mit der Vorgeschichte nicht mehr ganz vertraut sind, ist dabei die Zusammenfassung zu Beginn, welche die bisherigen Geschehnisse zusammenfasst. Trotzdem empfiehlt es sich, das erste Buch zuerst zu lesen.

Die wechselnden Erzählperspektiven, die man bereits aus dem ersten Band kennt, wurden hier beibehalten, es kommen noch drei weitere hinzu. Diese neuen erzählen, im Gegensatz zu den bekannten Charakteren, allerdings klassisch aus Sicht der dritten Person, was etwas ungewohnt erscheint und zum Teil sogar als störend empfunden werden kann, weil es hier irgendwie ‚aus dem Rahmen fällt‘.
Gleich geblieben sind die düstere Stimmung, die stellenweise sehr blutigen und grausamen Passagen und erfreulicherweise auch der wunderbar zu lesende Schreibstil.
Dennoch reicht das zweite Buch nicht ganz an das erste heran, dazu merkt man ihm den in Trilogien so weit verbreiteten ‚Mittelbandcharakter‘ zu stark an. Es werden neue, wahrscheinlich für das Finale wichtige, Figuren eingeführt, Hintergründe werden näher erklärt, diverse Zusammenhänge erscheinen dadurch klarer und die Charaktere erhalten noch mehr Tiefe. Besonders auf Venices Vorgeschichte wird sehr ausführlich eingegangen. All das liest sich durchaus sehr spannend und interessant, doch hat man dabei immer ein wenig das Gefühl, dass es hauptsächlich zur Überleitung in den letzten Band dient.
Im Detail, den Nebensträngen und in den Rückblicken passiert unendlich viel, die Hauptgeschichte wird dafür kaum fortgesetzt. Insgesamt wirkt der Erzählfluss deswegen ein bisschen aus dem Gleichgewicht geraten, aber auch damit kann man als Leser gut leben.


Fazit

Die Fortsetzung von Daniel Illgers  Skargat-Trilogie ‚Das Gesetz der Schatten‘ vermag im Großen und Ganzen den gehobenen Standard des ersten Bandes zu halten. Nach wie vor ist die Story außergewöhnlich, spannend, vom Stil her wunderbar zu lesen und macht einfach Spaß, selbst wenn sie wegen des starken Überleitungscharakters nicht ganz an den Vorgängerband heranreicht. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau, das Buch wird den Erwartungen vollauf gerecht. Man darf wohl auf ein furioses Finale hoffen, dessen Erscheinungstermin zur Stunde noch nicht feststeht.


Pro & Kontra

+ viele Hintergründe, die bislang unklar waren, werden näher beleuchtet
+ wundervoller, beinahe schon poetischer Schreibstil wurde beibehalten
+ keine Schwarz-Weiß-Malerei und keine Überhelden
+ spannend
+ humorvoll
+ Karte und kleines Glossar

o mystisch und düster
o relativ horrorlastig
o stellenweise ziemlich blutig


- Haupthandlung kommt praktisch nicht voran
- der Überleitungscharakter ist etwas zu stark ausgeprägt

Wertung: 

Handlung: 3,5/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 4/5
Preis/Leistung: 4/5


Rezension zu Skargat 1: Der Pfad des schwarzen Lichts

Zuletzt aktualisiert: Samstag, der 29. Oktober 2016
 

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