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Seraph of the End - Battle in Nagoya (Staffel 2)
Geschrieben von Judith
Donnerstag, der 08. Dezember 2016

battle in nagoya

Seraph of the End – Battle in Nagoya Blu-ray Staffel 2
Originaltitel: Owari no Serafu
Regie: Daisuke Tokudo
Sprache: Japanisch, Deutsch, Englisch, Französisch
Extras: Seraph of the End Trailers, Musik Clips & TV Spots, Artcards, Charactercards, Poster, Booklet, Chibi Sticker
Daten: Universal Pictures Germany GmbH (Dezember 2016), circa 280 Minuten, FSK 16, circa 65,95 EUR

Genre: Dark Fantasy / Dystopie


Rezension

seraph battle5Yuichiro und Mikaela sind als Blutsklaven unter Vampiren aufgewachsen und haben sich gemeinsam um eine Gruppe jüngerer Kinder gekümmert, ihrer Ersatzfamilie. Als sie damals einen Fluchtversuch wagten, wurden alle getötet – außer Yuichiro, dem die Flucht gelang, und Mikaela, der schwer verletzt zurückblieb und inzwischen selbst ein Vampir ist. Während Yuichiro alles dafür tut, ein mächtiger Vampirjäger zu werden und alle Blutsauger auszulöschen, setzt Mikaela alles daran, Yuichiro vor den Menschen zu retten. Denn diese benutzen ihn nur, da Yuichiro Teil eines wahnsinnigen Experiments ist. In Nagoya kommt es schließlich zum Kampf gegen die adligen Vampire. Während Yuichiro und sein Team immer mehr zusammenwachsen, läuft alles unweigerlich auf die erneute Begegnung mit Mikaela hinaus ...

“Battle in Nagoya“ bildet die zweite Staffel von „Seraph of the End“ und handelt – wie der Titel schon verrät – von dem erbitterten Kampf in Nagoya. Der Vampirjäger Guren, der Yuichiro nach seiner Flucht aufgenommen und ausgebildet hat, führt seine Mondjäger in eine Schlacht gegen adlige Vampire, die deren Zahl dezimieren und vor allem über die wahren Absichten der Menschen hinwegtäuschen soll. Denn während die Mondjäger gegen die Vampire in Nagoya kämpfen, wird eine Waffe vorbereitet, die alle Vampire auslöschen soll.

seraph battle1Yuichiro ahnt zunächst nichts von den wahren Hintergründen und auch, dass er Mikaela bald wiedersehen wird, kann er anfangs nicht wissen. Er ist einfach froh, dass sein bester Freund noch lebt, auch wenn er inzwischen zu den Vampiren gehört. Yuichiro überlegt zwar, ob es möglich ist, Mikaela wieder in einen Menschen zu verwandeln, doch es wird schnell klar, dass er ihn auch als Vampir akzeptiert und liebt. Denn Mikaela ist seine Familie – ebenso wie seine neuen Freunde Shinoa, Yoichi, Shihō und Mitsuba.

Die fünf sind zu einer guten Kampftruppe zusammengewachsen und stehen bedingungslos füreinander ein, wobei Yuichiro für den Schutz seiner Familie auch mal Befehle missachtet und sich selbst in größte Gefahr bringt. Vor allem Shinoa leidet unter Yuichiros impulsiver Art, da sie die Truppe anführt und sich nicht darauf verlassen kann, dass Yuichiro ihre Befehle befolgt. Der Hitzkopf kann nicht akzeptieren, dass man Freunde auf dem Schlachtfeld zurücklassen muss und bringt mit dieser Einstellung sich selbst und auch seine Mitstreiter immer wieder in Gefahr. Gleichzeitig kommt er damit bei den Zuschauern gut an, da er zwar oftmals unüberlegt, aber stets mit aufrichtigem Herzen handelt und intuitiv erfasst, dass es mehr gibt als Schwarz und Weiß. In „Seraph of the End“ kann man weder den Menschen noch den Vampiren trauen und die Protagonisten müssen zwischen vielen Graustufen ihren eigenen Weg finden.

seraph battle3Damit hebt sich „Seraph of the End“ angenehm von gängigen Klischees ab, auch wenn das finale der Staffel animetypisch mit höchster Dramatik und phantastischen Entwicklungen aufwartet. Die Hintergründe des Experiments, zu dem auch Yuichiro gehört, kommen allmählich ans Licht und erweisen sich als erschreckend und größenwahnsinnig. Längst geht es nicht mehr nur um Menschen und Vampire. Allerdings ist das Finale etwas knapp geraten, wogegen der Kampf in Nagoya zunächst sehr ausführlich vorbereitet und dargestellt wird. Am Ende wartet erneut ein Cliffhanger, denn die Geschichte um Yuichiro und Mikaela ist noch nicht zu Ende.

seraph battle2Die Animationen halten das Niveau der ersten Staffel und begeistern erneut mit ausgefallenen Charakterdesigns und detailreichen Hintergründen, die teils wie Gemälde aussehen. Da es sich bei Nagoya um einen weitgehend zerstörten Stadtteil handelt, ist die Atmosphäre entsprechend trist und düster.  Das neue Opening Theme heißt „Two souls – toward the truth“ und stamkmt von fripSide und fällt gegen den tollen Vorspann der ersten Staffel deutlich ab, während das Ending Theme „Orarion“ von Nagi Yanagi mit seinen melancholischen Klängen durchaus gefällt.

Die Blu-ray Limited Premium Edition wartet auch dieses Mal mit allerhand Extras wie Artcards, Charactercards, Poster, Booklet sowie Chibi Stickern auf. Auf Disk finden sich zudem Trailer, Musik Clips & TV Spots. Aufgrund der tollen Ausstattung ist der hohe Preis zu verschmerzen, zumal so manche Animeserie noch deutlich mehr kostet.


Fazit

”Seraph of the End” ist ein apokalyptisches Anime-Juwel und begeistert in „Battle in Nagoya“ erneut mit vielen Graustufen und zwei außergewöhnlichen Protagonisten, die zwischen den Machenschaften von Menschen und Vampiren ihren eigenen Weg finden müssen. Wer düstere Fantasy mit mystischen Anklängen, reichlich Action und tiefen Emotionen schätzt, sollte unbedingt zugreifen.


Pro und Contra

+ atmosphärische Fantasy-Dystopie
+ arrogante, grausame und bissige Vampire
+ niederträchtige Menschen
+ vielschichtige Handlung
+ tiefe Freundschaft zwischen Yuichirou und Mikaela
+ interessante und facettenreiche Nebencharaktere
+ hochdramatisches Staffelfinale
+ sehr schicke und moderne Optik

o sehr interessant für Fans von „Blue Exorcist“

Wertung: sterne4.5

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 4,5/5
Animationen: 5/5
Preis/Leistung: 3,5/5

Szenenbilder: Copyright by Takaya Kagami, Yamato Yamamoto, Daisuke Furuya/SHUEISHA, Seraph of the End Project


Rezension zu "Seraph of the End - Vampire Reign" (Staffel 1)

Zuletzt aktualisiert: Samstag, der 21. Januar 2017
 

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