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Ork Saga Bd.2 – Shakara (Michael Peinkofer, Jan Bratenstein, Peter Snejbjerg)
Geschrieben von Markus
Dienstag, der 21. Februar 2017

Verlag: Cross Cult; (Dezember 2016)
Gebundene Ausgabe; 48 Seiten; 14,95 €
ISBN-13: 978-3864256745

Genre: Humor/ Fantasy


Klappentext

Balbok und Rammar – die Helden wider Willen – sind einen Handel mit einem bösen Zauberer eingegangen. Dieser trägt nicht ohne Grund den Namen Rurak der Schlächter. Nun müssen die beiden Orkbrüder in den Norden ziehen und in den Tempel der Elfen eindringen. Auf ihrem Weg dorthin treffen sie auf Zwerge, denen sie heimlich folgen...

Bei dieser actiongeladenen Mischung aus ungewolltem Heldenmut und humoristischen Scharmützeln bleibt garantiert kein Auge trocken.

Michael Peinkofer erfand die unfreiwilligen Helden für den Fantasyroman DIE RÜCKKEHR DER ORKS. Weil die Saga um die beiden Orkbrüder so viel Anklang fand, ist es an der Zeit, ihnen auch grafisch Leben einzuhauchen. Für die künstlerische Umsetzung der vierteiligen Adaption sorgt der dänische Starzeichner Peter Snejbjerg (THE BOOKS OF MAGIC, STARMAN uvm.).


Rezension

Balbok und Rammar sind unterwegs eine Karte aus dem Tempel von Shakara zu stehlen. Aber der Weg ist weit und sie haben nur bis zum nächsten Blutmond Zeit, die Karte zu besorgen, sie zu dem Zauberer Rurak zu bringen, dafür den Schädel von Girgas zu erhalten und ihn bei Graishak abzuliefern. Eigentlich ein unmögliches Unterfangen, aber die beiden Orkbrüder geben nie auf. Und so finden sie tatsächlich einen Weg die Sümpfe zu durchqueren und die Überquerung des Nordwalls in Rekordzeit hinter sich zu bringen. Dort müssen sie allerdings feststellen, dass die Karte keine physische Form hat, sondern nur im Kopf der Hohepriesterin existiert. Was tun? Die Antwort liegt auf der Hand. Balbok und Rammar entführen sie kurzerhand und haben jede Menge Elfenkrieger und Ärger an den Hacken.

Shakara, der zweite Band der Comicumsetzung von Michael Peinkofers Ork-Saga, setzt genau da ein, wo der Leser die beiden Brüder am Ende von Zwei Brüder verlassen hat. Im Kampf mit einer Bestie - die aber recht schnell von ihnen getötet wird. Genau wie im ersten Band geht es Schlag auf Schlag, weder Rammar und Balbok noch dem Leser bleibt kaum Lust zum Atem holen. Die Handlung schreitet mit großen Schritten voran und ist ziemlich actionhaltig. Chaos und Körperverletzung, so könnte man die beiden Orks in all dem Geschehen bezeichnen. Wo sie hinkommen, folgen ihnen diese Dinge auf dem Fuße. Und so stolpern sie von einer Katastrophe in die andere und doch können sie sich immer mit heiler Haut retten, was nicht gerade an ihrer Intelligenz und guten Plänen liegt. Vielmehr ist es ihre Bauernschläue, Glück und ein ausgiebiger Hang zur Gewalt, die sie immer wieder retten. Das trotz all der Ereignisse aus Shakara keine bloße Nummernrevue wird, ist Jan Bratenstein zu verdanken, der Michael Peinkofers Roman in einen Comic übertragen hat. Er schafft es in all die Verrücktheiten eine Struktur zu bringen und so eine spannende Handlung aufzubauen, durch die der Leser Rammar und Balbok begleitet. Und die erzählte Geschichte ist recht solide, lebt aber vor allem von dem Humor, der in jeder Seite steckt. Ohne ihn, wäre die Reihe noch nicht einmal halb so gut. Und so legt Jan Bratenstein naturgemäß sein Hauptaugenmerk hierauf. Und Gelegenheiten seinen Sinn für Humor auszuspielen hat Bratenstein genug. Vor allem die Hohepriesterin der Elfen, Alannah, fügt dem ohnehin schon üppig vorhandenem Witz durch die Orks, weitere Facetten hinzu. Es ist einfach herrlich zu sehen, wie die Hohepriesterin gleichzeitig genervt von ihren Entführern ist und ihnen dennoch hilft und versucht sie für ihre eigenen Zwecke einzuspannen. Und so bekommt der Leser ein weiteres Mal einen unheimlich unterhaltsamen Comic serviert, der durch Humor, Figuren und Handlung zu überzeugen weiß und durch das Ende an einer spannenden Stelle, den Leser ungeduldig wartend auf die Fortsetzung zurücklässt.

Peter Snejbjerg ist weiterhin als Zeichner für die Reihe tätig und hat sichtlich Spaß daran, Balbok und Rammar aufs Papier zu bannen. Seine Zeichnungen sprühen ebenso vor Humor und Witz, wie es die Dialoge tun. Dabei hat er gegenüber Jan Bratenstein einen klaren Vorteil, denn durch die Schusseligkeit der beiden Hauptcharaktere und ihr Aussehen, welches an Laurel und Hardy erinnert, bieten sich ihm unheimlich viele Gelegenheiten für Slapstick und Grimassen. Er erweist sich noch mehr als zuvor, als idealer Zeichner für die Reihe, denn auch ihm ist es zu verdanken, dass die Ork Saga nie in Albernheiten abdriftet, sondern einfach witzig ist. Zudem nimmt er die Geschichte in so weit ernst, dass er passende Bilder für eine Fantasywelt gestaltet und so klar macht, dass die Ork Saga trotz allem eine Fantasygeschichte epischen Inhaltes ist, die einfach nur viel Humor beinhaltet.


Fazit

Die Brüder Rammar und Balbok machen auch in der zweiten Runde einfach mächtig Spaß. Die beiden chaotischen Orkbrüder kämpfen sich durch Horden von Gegnern und haben immer eine lässige Bemerkung auf den Lippen. Und mit Alannah hat ihr kleiner Trupp in puncto Humor noch einmal hinzugewonnen. Ork Saga - Shakara ist humorvolle Fantasy, wie sie sein sollte


Pro & Contra

+ hochwertiges Hardcover
+ voller Humor
+ Alannah die Hohepriesterin der Elfen
+ Orks gegen Barbaren und Elfen

Bewertung:

Charaktere: 4/5
Handlung: 4,5/5
Zeichnungen: 4/5
Humor: 4,5/5
Lesespaß: 5/5
Preis/Leistung: 4,5/5


Literatopia-Links zu weiteren Titeln von Michael Peinkofer:

Rezension zu Ork Saga Bd.1
Rezension zu Splitterwelten
Rezension zu Orks – Die komplette Saga
Rezension zu Die Könige - Orknacht

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, der 21. Februar 2017
 

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