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Winterkind - Die magische Suche (Sarah Prineas)
Geschrieben von Jessica
Mittwoch, der 22. Februar 2017

cbj, 1. Auflage November 2014
Originaltitel: Winterling
Aus dem Englischen von Knut Krüger
Klappenbroschur, 256 Seiten
12,99 € (D) | 13,40 € (A)
ISBN: 978-3-570-22485-4
Leseprobe

Genre: Jugend-Fantasy


Klappentext:

Folge dem Zauber – in ein Land voller Wunder und Magie

Wild und neugierig ist Jennifer, genannt Fer – und anders als alle Kinder ihres Alters. Immer will sie hinaus in die Wälder. Denn die Bäume scheinen sie zu rufen, als wollten sie Fer von ihren Geheimnissen erzählen. Eines Nachts trifft sie dort Rook, einen geheimnisvollen Jungen. Er scheint zu wissen, wer Jennifer wirklich ist und wo sie herkommt. Er nimmt sie mit auf den Pfad, der in ein magisches Reich führt. Doch in diesem Reich herrscht die grausame Fürstin Mór, und Fer muss erkennen, dass sie niemandem trauen kann – noch nicht einmal Rook. Wird es ihr gelingen, Mór zu besiegen und das Land vom ewigen Winter zu erlösen?


Rezension:

Jennifer, die von allen nur Fer genannt wird, wächst als Waise bei ihrer etwas schrulligen Großmutter auf. Von ihr lernt sie allerhand über Heil-, Kräuter- und Pflanzenkunde und wird in ihrer Liebe zur Natur unterstützt. Nur in den Wald, der direkt hinter dem Grundstück beginnt, darf sie eigentlich nicht. Dort sei es gefährlich, sagt Oma Jane. Doch Fer fühlt, wie die Bäume im Wald nach ihr rufen, und schleicht sich immer wieder heimlich dorthin. Eines Nachts wird sie Zeuge, wie ein kleiner, etwas zerlumpter Hund von Wölfen angegriffen wird, und eilt ihm zur Hilfe. Aber dann sieht Fer, dass der Hund ein Junge namens Rook ist – und stellt schnell fest, dass ihn ein Geheimnis umgibt. Denn Rook kommt aus einem magischen Reich und er erzählt Fer, dass in diesem Reich auch ihre Eltern lebten, bevor sie gestorben sind. Fer möchte unbedingt mehr erfahren und lässt sich von Rook mitnehmen in diese andere Welt. Dort lernt sie die Fürstin Mór kennen, die über das magische Reich herrscht und dringend Fers Hilfe braucht. Zuerst ist Fer geblendet von ihrer aufgesetzten Freundlichkeit, doch schnell kann sie hinter die Maske blicken. Und plötzlich liegt das Schicksal der ganzen Welt in ihren Händen, denn dieses magische Reich kontrolliert auch die Jahreszeiten und der Winter dauert schon viel zu lange an. Wie kann das junge Mädchen ihre Freunde und die Welt retten, ohne dass die Mór zu früh Verdacht schöpft?

Eine Geschichte, in der eine gemeine Fürstin über die Jahreszeiten bestimmt, und ein junges Mädchen, das über einen geheimen Pfad eine magische Welt entdeckt – in Winterkind – Die magische Suche hat Sarah Prineas die Elemente ganz verschiedener Märchen zu einem neuen Geflecht verbunden, das den Leser auf seine ganz eigene Weise anspricht, berührt und mitreißt. Mit Jennifer – oder wie sie im magischen Reich genannt wird, Gwynnefar – wird dem Leser eine aufgeweckte Protagonistin an die Hand gegeben, mit Rook lernt man einen zu Recht verbitterten Jungen kennen, Großmutter Jane ist eine ganz eigensinnige, aber auf ihre Art liebenswerte alte Dame und die Fürstin Mór wird ihrer Rolle als böser Gegenpart vollkommen gerecht. Doch auch alle Nebencharaktere sind wunderschön gezeichnet und verleihen der Welt eine ganz besondere Magie, die sich auch in der Sprache und Atmosphäre widerspiegelt. Die Geschichte entfaltet sich erst langsam, lässt den Leser aber mit jeder Seite in eine besondere Märchenwelt tauchen und ihm später auch wundersame Wesen begegnen.

Leider hat sich bei der Übersetzung allerdings der Fehlerteufel eingeschlichen und es sich an einigen Stellen sehr bequem gemacht. Zahlreiche Grammatikfehler, fehlende oder zu viele Buchstaben, ausgelassene Worte und falsche Satzzeichen machen das Lesevergnügen manchmal zu einem echten Abenteuer und unterbrechen den Lesefluss des Öfteren auf grobe Weise. Deshalb fällt es manchmal etwas schwer, sich wirklich in die wunderschöne Geschichte von Sarah Prineas fallen zu lassen. Bei der nächsten Auflage darf gerne noch mal ein gründliches Korrektorat drüber schauen, damit Fers Abenteuer in vollen Zügen genossen werden kann. Denn die Autorin hat hier eine ansprechende Geschichte mit schönem Setting, sympathischen Charakteren und einer zauberhaften Atmosphäre geschaffen, die genau das verdient hat.


Fazit:

In Winterkind – Die magische Suche wurden Elemente aus verschiedenen Märchen zu einer ganz einen Geschichte verwoben. Sarah Prineas hat hier eine ansprechende Jugend-Fantasy geschaffen, die für kurzweilige Unterhaltung sorgt – sowohl bei jüngeren, der Zielgruppe entsprechenden als auch erwachsenen Lesern. Leider sind bei der Übersetzung ins Deutsche einige grobe Grammatikfehler eingebaut worden, die den Lesefluss immer wieder unterbrechen und dadurch das Lesevergnügen oftmals schmälern. Dem Inhalt selbst tut das natürlich keinen Abbruch, sodass ein Zugreifen durchaus lohnenswert sein kann.


Wertung:

Handlung: 3,5/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 3/5
Preis/Leistung: 3/5

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, der 22. Februar 2017
 

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