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Tales from the Darkside (Joe Hill, Michael Benedetto, Gabriel Rodriguez)
Geschrieben von Markus
Samstag, der 29. April 2017

Verlag: Panini; (April 2017)
Gebundene Ausgabe: 104 Seiten; 16,99 €
ISBN-13: 978-3741602818

Genre: Grusel/ Horror


Klappentext

Die dunkelste Seite von Joe Hill

Vor einiger Zeit wollte Horror-Ikone Joe Hill die legendäre TV-Serie Tales from the Darkside – Geschichten aus der Schattenwelt wiederbeleben. Das Projekt wurde nie fürs Fernsehen umgesetzt, doch jetzt erheben sich Hills unheimliche Ideen in Comic-Form aus ihren Gräbern! So bahnen sich Schrecken, Leid und Finsternis einen Weg in die sonnenbeschienene Realität.

Etwa ins Leben des jungen Ziggy, der einen wahren Albtraum durchlebt, weil er erst im falschen Moment eindöst und dann als Einziger wach bleibt. Oder in das Dasein der jungen Joss, die infolge eines Autounfalls eine mörderisch nette Familie kennenlernt. Und natürlich in die geplagte Existenz von Brian und seinem boshaften Schattenzwilling, der mit der finsteren, gefährlichen Macht der Darkside verbunden ist...

Ein packender Horror-Einzelband von den Top-Stars Joe Hill und Gabriel Rodriguez, dem Dream-Team hinter der epischen, preisgekrönten Saga LOCKE & KEY.


Rezension

1982 schuf George A. Romero zusammen mit Stephen King den Film Creepshow, auf diesen folgte die Fernsehserie Tales from the Darkside. Eine Anthologieserie in der Horror-Kurzgeschichten erzählt wurden, oft mit einem Schuss Humor. Zwischen 1984 und 1988 lief die Serie. Jahre später entwickelte Joe Hill, Sohn von Stephen King, zusammen mit ein paar Mitstreitern ein Konzept für eine Neuauflage. Leider wurde aus dieser nichts. Stattdessen tat sich Hill mit Gabriel Rodriguez und Autor Michael Benedetto zusammen, um seine Ideen für Tales from the Darkside als Comic umzusetzen. Alle Geschichten, die sie erzählen, sind über die Schattenwelt miteinander verbunden, können aber sehr gut für sich gelesen werden. Drei von ihnen sind im ersten Band enthalten.

Schlafwandler

Der junge Ziggy lebt seinen Traum. Abends feiert er im großen Stil im Haus seiner reichen Mutter und tagsüber ist er Bademeister. So könnte es ewig weitergehen. Dann ertrinkt eine Frau während seines Dienstes. Er wird zwar freigesprochen, allerdings sinnt der Ehemann der Toten auf Rache. Das ist jedoch nicht das Schlimmste. Fortan schlafen alle Menschen, die ihn ansehen, ein. Mit niemanden kann er reden. Und dann kommt seine Freundin Maddy zurück in die Stadt.
Netter, kurzer Grusel, mit einem gelungenen Ende, dass auf eine gewissen Weise zu überraschen weiß.

Black Box

Brian Newman ist nicht gerade vom Glück geküsst. Sein ganzes Leben ist er bereits Epileptiker, die Anfälle haben ihn immer wieder in Schwierigkeiten gebracht und jetzt hat er seine Stelle verloren. Als ein mysteriöser Mann auf ihn zukommt und von Heilung spricht, geht er nur zu gern mit. Was ist schon ein Chip im Gehirn, wenn man gleichzeitig seinen bösen, geistartigen Zwilling loswerden kann? Und die Fähigkeit, die Realität um einen zu verändern. Brians bösartige Zwilling gibt sich jedoch nicht so leicht geschlagen.
Der Zweiteiler im Band. Joe Hill und Michael Benedetto nehmen sich Zeit für den Aufbau ihrer Geschichte und erschaffen nach und nach eine beklemmende Atmosphäre.

Ein offenes Fenster

Mit einer fast schon klassisch zu nennenden Geschichte, endet Tales from the Darkside. Joss übernimmt einen Babysitterjob. Alles läuft gut, bis sie versucht den beiden Kindern ihre Tablets wegzunehmen.
Eine kurze Geschichte und zeitgleich die Beste im Band. Immer weiter wird die Spannungs- und Horrorschraube angezogen und lässt den Leser wünschen, Joss möge mit ihrem Freund heil aus dem Haus entkommen.

Gabriel Rodriguez ist ein alter Bekannter, wenn es darum geht Joe Hills Horrorvisionen aufs Papier zu bannen. Er zeichnet realistisch, lässt die Gesichter der Menschen aber immer im genau dem richtigen Moment skurril und absurd werden, um den Horror zu stärken und die gruselige Atmosphäre zu erzeugen, die Joe Hill und Michael Benedetto mit ihren Geschichten heraufbeschwören wollen.

Als Bonusmaterial gibt es die Cover der Einzelhefte und eine Einführung, damit der Leser die Geschichten besser einordnen kann.


Fazit

Tales from the Darkside erzählt drei fiese, spannende und vor allem gruselige Geschichten, ganz in der Tradition der Geschichten aus der Schattenwelt.


Pro & Contra

+ sehr gute Zeichnungen
+ gruselige Ideen

Bewertung:

Handlung: 4/5
Charaktere: 4/5
Zeichnungen: 4/5
Lesespaß: 4,5/5
Preis/ Leistung: 4/5

Zuletzt aktualisiert: Samstag, der 29. April 2017
 

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