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VAMP-LIT - deutschsprachige Autoren des Sieben Verlages zum Genre befragt
Geschrieben von Alisha
Montag, der 28. Dezember 2009

"Alishas Lit-Talk"

VAMP-LIT - deutschsprachige Autoren des Sieben Verlages zum Genre befragt

Im Anschluss an meine ersten beiden "Es muss nicht immer amerikanisch sein"-Kolumnenbeiträgen, habe ich via E-Mail einigen Autoren des Sieben Verlag, die Vampirliteratur schreiben „8 Fragen zur Vamp-Lit“ gestellt.

TANYA CARPENTER – Autorin der Vampirserie „Ruf des Blutes“
Mehr zur Autorin: http://www.literra.info/buecher/autor.php?id=758

1) A.B.: Wie bist Du zur Vampirliteratur gekommen? Was war Dein erstes Werk aus dem Genre?
T.C.: Anne Rice’ Interview mit einem Vampir. Aufgrund des Tipps einer Freundin. Danach habe ich mit “Fürst der Finsternis” und den “Verlorenen Seelen” von Poppy Z. Brite weitergemacht und war so fasziniert, dass ich gar nicht anders konnte, als dabei zu bleiben.
 
2) A.B.: Was macht für Dich gute Vampirliteratur aus?
T.C.: Vom Dracula-Klischee abzuweichen, mit Kreuzen, Knoblauch und Weihwasser. Etwas Neues auszuprobieren und verschiedene Einflüsse, gern auch mal diverse Mythologien, miteinander zu verweben und daraus etwas Andersartiges zu erschaffen. Auch Konflikte einzubauen und es den Chars nicht immer einfach zu machen. Es sollte nicht der alte Abklatsch von Dracula gegen Van Helsing sein und sich auch nicht auf den unwiderstehlichen Verführer und die schwache Sterbliche beschränken. Das wäre mir alles zuwenig. Ein interessanter, abenteuerlicher, spannender Plot gehört auch dazu, in den ich die Vamp-Story einbette. Oder die persönliche Entwicklung einer Person mit all ihren Höhen und Tiefen und Emotionen. Wenn ich beim Lesen richtig mitleben kann, dann ist der Roman gut.

3) A.B.: Was reizt Dich an dem Genre besonders?
T.C.: Die Erotik des sinnlich-schönen Vampirs. Kein Monster und nach Verwesung stinkender Untoter mehr. Sondern Verführer par excellence mit vielen Facetten und durchaus auch ein paar Schattenseiten. Außerdem hat die Unsterblichkeit und ewige Jugend ja seit jeher eine Faszination auf die Menschen. Meiner Meinung nach steckt darin der wahre Erfolgsgrund für diese Art Literatur. Außerdem die vielen Möglichkeiten, phantastische Elemente und Mythen in die Plots einzubinden. Mit den Stärken und Schwächen der Bluttrinker zu spielen, sie neu zu erdenken.

4) A.B.: Liegen Dir eher klassische Vampirthemen oder das neue Sub-Genre der Dark Romance-Bewegung?
T.C.: Ich mag beides. Am liebsten, wenn sie sich vermischen. Ich schreibe zwar vorwiegend Dark Romance, aber beim Lesen darf es auch ruhig was anderes sein.

5) A.B.: Welcher ist Dein favorisierter Vampirroman?
T.C.: Immer noch Anne Rice’ „Armand, der Vampir“. Es ist schön und schillernd, das historische Venedig in einen Bluttrinker-Roman eingewoben. Mit Kunst und Eleganz und vielen kleinen (auch düsteren) Details aus der früheren Zeit. Dazu die Geschichte eines noch minderjährigen Jungen, der dem Charme des Vampirs verfällt. Alles umgeben von vielen Geheimnissen, Sehnsüchten und Lust. Teilweise hart an der Grenze des Unerlaubten. Das war eine Mischung, die mich sehr fasziniert hat.

6) A.B.: Wie kamst Du auf die Idee zu Deinem eigenen Vampirprojekt “Ruf des Blutes”? Was haben die Leser künftig noch von Dir in diesem Genre zu erwarten?
T.C.: Konkret kam ich nach dem Lesen der ersten beiden Anne Rice-Bände darauf, selbst einen Vampirroman zu schreiben. Von der Ursprungsidee, in der mein Vampir die Hauptrolle spielen sollte, war aber bald schon nicht mehr viel übrig. Die Konzentration ging auf die sterbliche Prota. Nach vielen Überarbeitungen ist die Serie „Ruf des Blutes“ heute sehr vielschichtiger geworden, als ich anfangs geplant hatte, und das ist auch gut so.
Aber ich möchte nicht immer nur bei Melissa, Armand und Lucien bleiben. Derzeit arbeite ich an einer humorigen Vampir-Reihe, an kämpfenden Vampiren, am Thema Engel und an einer Mischung aus Mutanten und Vampiren. Mal schauen, was davon sich wie entwickelt.

7) A.B.: Wie schätzt Du die Chancen nationaler Autoren innerhalb dieses Genres auf dem breiten Markt ein? Die Übermacht der US-Autoren scheint ja da eher ein Hemmschuh zu sein, um Fuß zu fassen. Entmutigt Dich das eher, oder spornt Dich das an?
T.C.: Mich spornt es an. Mein Ziel ist es, auch auf dem englischsprachigen Markt gelesen zu werden. Ich habe einige Leserinnen in Amerika, die auch schon Kontakt zu mir aufgenommen haben und es schade finden, dass es die Bücher bislang nur in Deutsch gibt. Aber was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden. Generell schätze ich die Chancen zwar schwieriger ein für deutschsprachige Autoren/innen, aber nicht unmöglich. Wichtig wäre, Kontakte nach USA zu entwickeln, um deutsche Autoren dieses Genres dort einzuführen. Ich glaube, daran hapert es bislang noch. Aber gerade dieser Markt ist sehr groß und könnte für die deutschsprachigen Autoren vielversprechend werden.

8) A.B.: Gibt es in dem Genre ein Vorbild für Dich?
T.C.: Nicht direkt. Ich bin zwar über Anne Rice zum Schreiben vom Vampirromanen gekommen, aber ein richtiges Vorbild ist sie deshalb für mich nicht. Da gibt es andere, die aber nicht aus diesem Genre stammen.


KERSTIN DIRKS – Autorin der Reihe LYKANDRAS KRIEGER
Infos zur Autorin: http://www.literra.info/buecher/autor.php?id=463

1) A.B.: Wie bist Du zur Vampirliteratur gekommen? Was war Dein erstes Werk aus dem Genre?
K.D.: Ich liebte die "Der kleine Vampir"-Reihe von Angela Sommer-Bodenburg und entdeckte zu dem Zeitpunkt meine Faszination für Blutsauger. Besonders das Flugpulver gefiel mir, das sich die Vampire auf ihre Umhänge streuten, um fliegen zu können. Ich wünschte, ich hätte auch einen Streuer mit Flugpulver besessen.
Später wurde ich Rollenspielerin und bastelte mir einen Vampircharakter für "Vampire: The Masquerade" von White Wolf. Außerdem spielte ich zu dem Zeitpunkt Laientheater und hatte eine Rolle als Vampirin.
Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis ich eine Vampirgeschichte schreiben würde. Meine erste Short Story "Chassedy", die auch veröffentlicht wurde, handelte allerdings nicht von Vampiren, sondern vom weiblichen Tod, der sich in einen Menschen verliebt. Es ging also auch schon damals in Richtung paranormale Literatur.

2) A.B.: Was macht für Dich gute Vampirliteratur aus?
K.D.: Dasselbe, was für mich allgemein ein gutes Buch ausmacht. Wenn der Autor die Fähigkeit besitzt, den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen. Wenn er die Figuren und Umgebungen so gut beschreibt, dass sie vor meinen Augen lebendig werden. Wenn die Story stimmig und spannend ist, mitreißt und mitfühlen lässt.
Wenn man über Vampire schreibt, führt das zwangsläufig zu Wiederholungen, es sei denn, man kreiert völlig neue Wege. Und das ist etwas, das mich ebenfalls begeistern kann. Wenn der Autor mit neuen Ansätzen aufwartet und die Geschichte in eine Richtung führt, mit der man nicht gerechnet hat.

3) A.B.: Was reizt Dich an dem Genre besonders?
K.D.: Das Übersinnliche. Es ist ein Ausgleich zum Alltagstrott, regt zum Träumen an. Wer wünscht sich nicht, unsterblich zu sein, auch wenn diese Unsterblichkeit ein paar Nachteile mit sich bringt. Ich würde mich dennoch sofort beißen lassen.
Für einen Autor öffnen sich Grenzen, die er in einer "normalen" Welt ohne Vampire, ohne Übersinnliches nicht passieren könnte. Ich sage nur: Flugpulver.

4) A.B.: Liegen Dir eher klassische Vampirthemen oder eher das neue Sub-Genre der Dark Romance-Bewegung?
K.D.: Meine Romane sind der Dark Romance zuzuordnen. Die Konstellation Menschenfrau und Vampirmann (alternativ Werwolf, Dämon, Engel usw.) stellt für mich einen besonderen Reiz dar und wird interessanterweise nie langweilig. Zumindest nicht für mich. Der Held schlüpft in die Rolle eines geheimnisvollen, sehr mächtigen Beschützers und Verführers, während sich die Frau zu seiner Andersartigkeit (z.B. in Form von außergewöhnlicher Schönheit oder einer besonders dunklen Aura) hingezogen fühlt. Es knistert und prickelt heftig zwischen den Zeilen. Doch es gibt Schwierigkeiten, die das Glück verhindern und die entweder aus seiner vampirischen Natur entstehen (Durst nach ihrem Blut) oder von außen kommen (feindliche Vampire/Werwölfe etc.). Ein Stoff aus dem moderne Märchen gemacht werden.

5) A.B.: Welcher ist Dein favorisierter Vampirroman?
K.D.: "Der kleine Vampir" steht nach wie vor ganz oben auf meiner Liste. Die Werke von Angela Sommer-Bodenburg gehören zu meinen liebsten deutschsprachigen Vampirromanen. Ich mag aber auch die “Biss-Reihe” von Stephenie Meyer. Ein echter Klassiker sind für mich die Vampir Chronicles von Anne Rice. Besonders ihre ersten Bücher (Interview mit einem Vampir, Der Vampir Lestat) habe ich verschlungen.

6) A.B.: Wie kamst Du auf die Idee zu Deinem eigenen Vampirprojekt? Was haben die Leser künftig noch von Dir in diesem Genre zu erwarten?
K.D.: In meiner Reihe "Lykandras Krieger" fällt den Vampiren die Rolle der Bösewichte zu, während die Werwölfe die Guten sind. Ich wollte schon seit Jahren einen Werwolfroman schreiben, aber es hat entweder an der Zeit gemangelt oder ich war mit meinen Ideen nicht ganz zufrieden. Letztlich habe ich es aber doch in Angriff genommen. Ich wollte eine Welt mit eigener Mythologie kreieren, um die Entstehungsgeschichte der Vampire und Werwölfe zu erklären. Im Moment mache ich mir Gedanken zum letzten Band meiner Reihe, dem ich den Arbeitstitel "Schattenhüterin" gab. Wie in den Bänden zuvor wird es wieder darum gehen, dass die Werwölfe die Rückkehr der Vampirkönigin Pyr verhindern müssen, während sich die Protagonisten nach und nach näher kommen.

7) A.B.: Wie schätzt Du die Chancen nationaler Autoren innerhalb dieses Genres auf dem breiten Markt? Die Übermacht der US-Autoren scheint ja da eher ein Hemmschuh zu sein, um Fuß zu fassen. Entmutigt Dich das eher, oder spornt Dich das an?
K.D.: Weder noch, denn ich lese die Romane der US-Autoren selbst sehr gerne. Es freut mich aber, dass es immer mehr deutschsprachige Autoren im Vampirgenre gibt, die sich durchsetzen können. Und viele sind richtig gut! Ich glaube, dass auf lange Sicht deutsche wie amerikanische Autoren gleichermaßen in dem Genre vertreten sein werden.

8) A.B: Gibt es in dem Genre ein Vorbild für Dich?
K.D.: Ehrlich gesagt habe ich kein Vorbild. Doch es gibt immer wieder Bücher, die mich richtig begeistern können (zum Beispiel weil der Stil toll ist oder die Story mitreißt). Dann achte ich schon darauf, was genau mich in den Bann zog und versuche daraus für meine eigenen Bücher zu lernen.


HELENE HENKE – Autorin der Vampirserie „Das Rote Palais“
Infos zur Autorin: http://www.literra.info/buecher/autor.php?id=1026

1) A.B.: Wie bist Du zur Vampirliteratur gekommen? Was war Dein erstes Werk aus dem Genre?
H.H.: Eigentlich über Filme, denn mein bevorzugtes Lese-Genre ist der historische Roman. Doch auch solche mochte ich immer, wenn sie ein bisschen mystisch angehaucht waren. Mein erstes ernstes Werk war von Anne Rice „Interview mit einem Vampir“, wobei ich der Trilogie über die „Mayfair Hexen“ eindeutig den Vorrang gegeben hatte.
Durch Zufall geriet mir eines Tages „Der Vampir der mich liebte“ in die Hände, allerdings wusste ich damals nicht, dass es sich um den vierten Teil der Sookie Stackhouse Reihe handelte. Erst danach, habe ich zu anderen Werken der Vampirliteratur gegriffen.

2) A.B.: Was macht für Dich gute Vampirliteratur aus?
H.H.: Sie muss mich in ihren Bann ziehen, mit einem herausragendem, vampirischen Helden. Kraftvoll, düster und sexy, ohne ordinär zu sein. Ein gewisser Sarkasmus gehört zum guten Ton, ebenso eine Prise trockenen Humor. Komödiantische Ausflüge gefallen mir nur sehr selten in diesem Genre.

3) A.B.: Was reizt Dich an dem Genre besonders?
H.H.: Das Geheimnisvolle, das der Mythos an und für sich ausstrahlt. Eine lange währende Faszination, die einen weit zurückliegenden Ursprung hat. Animalische Attribute des Vampirs generell, ohne dabei ein Tier zu sein, finde ich sehr reizvoll. Der Mythos Vampir zeigt für mich eine unterschwellig düstere Seite, die möglicherweise in jedem innewohnt. Nur in seltenen Momenten, die wir alle kennen, kommt diese an die Oberfläche.

4) A.B.: Liegen Dir eher klassische Vampirthemen oder das neue Sub-Genre der Dark Romance-Bewegung?
H.H.: Das Sub-Genre, weil es i.d.R. frei von christlichen Einflüssen ist. Beispielsweise das fehlende Spiegelbild als vermeintlicher Beweis für das abhanden kommen der Seele. Meine Vampire haben eine Seele, aber kein Spiegelbild, weil sich ihre Aura bei der Umwandlung neu formiert. Statt eines Spiegelbildes, sieht man ein faszinierendes Lichtspektrum. Nur in den wenigen Minuten des Zwielichts können meine Vampire ihr Spiegelbild sehen. Doch wenn ich es mir recht überlege, halte ich eine Mischung aus Althergebrachtem mit neuen Facetten für sehr interessant. Unsere eigene Fantasie, gibt uns den Freiraum die Zutaten zu wählen.

5) A.B.: Welcher ist Dein favorisierter Vampirroman?
H.H.: Der vierte oder fünfte Band von Laurell K. Hamilton, wegen der wundervoll, erotischen Szene, in der sich Anita endlich Jean Claude hingibt. Es hat lange gebraucht, bis es dazu kam und leider ändert sich das im nächsten Band schon wieder.

6) A.B.: Wie kamst Du auf die Idee zu Deinem eigenen Vampirprojekt? Was haben die Leser künftig noch von Dir in diesem Genre zu erwarten?
H.H.: Der Ursprung meiner Idee, lag in der Fernsehserie „Buffy“, die ich erst Jahre nach der Erstausstrahlung entdeckt hatte. Da ich keine zwanzig mehr war, fiel mir die Identifizierung mit der blutjungen Jägerin natürlich schwer. Also schuf ich Leyla, eine erwachsene Ausgabe. Die modernen Zeiten und das Genre Fantasy, geben die Freiheit, eine 36jährige Frau durchaus taff und dabei authentisch sein zu lassen.
Nach Abschluss der Serie „Das Rote Palais“, werde ich mich sicher weiterhin in diesem Genre bewegen. Genaue Pläne habe ich allerdings noch nicht.

7) A.B.: Wie schätzt Du die Chancen nationaler Autoren innerhalb dieses Genres auf dem breiten Markt? Die Übermacht der US-Autoren scheint ja da eher ein Hemmschuh zu sein, um Fuß zu fassen. Entmutigt Dich das eher, oder spornt Dich das an?
H.H.: Ich denke der internationale Erfolg wird sich weiterhin auf Bücher anglo-amerikanischer Autoren konzentrieren. Ähnlich wie der deutsche Film nur schwer gegen amerikanischen Hochglanzproduktionen bestehen kann, scheint es sich bei Büchern zu verhalten. Es ist letztlich eine Entscheidung des Publikums bzw. der Leser. Die Dinge ändern sich nur langsam, doch es gibt schon Lichtblicke wie deutsche Produzenten in Hollywood oder Cornelia Funkes Bücher.
Manchmal kann diese Übermacht der US-Autoren schon etwas frustrierend sein, doch grundsätzlich spornt es mich an, die Leser dazu zu gewinnen, den deutschen Autoren zumindest auch ihre Aufmerksamkeit zu schenken.

8) A.B.: Gibt es in dem Genre ein Vorbild für Dich?
H.H.: Für mich ist jeder ein Vorbild, der es schafft, andere mit seinen Werken zu begeistern.


ELKE MEYER – Autorin der MONDE DER FINSTERNIS-Trilogie.
Infos zur Autorin: http://www.literra.info/buecher/autor.php?id=754

1) A.B.: Wie bist Du zur Vampirliteratur gekommen? Was war Dein erstes Werk aus dem Genre?
E.M.: Der Mythos Vampir hat mich schon immer fasziniert,obwohl ich mich bislang literarisch auf anderen Gebieten des Paranormalen/ Übersinnlichen bewegt habe.Ein Urlaub in Schottland mit seinen düsteren Burgen hat mich letztendlich auf die Idee gebracht.

2) A.B.: Was macht für Dich gute Vampirliteratur aus?
E.M.: Neue frische Ideen, eine Welt für den Leser entstehen zu lassen, von der man glaubt, sie sei real, Vampire, die von einer gewissenen inneren Zerrissenheit geprägt sind.

3) A.B.: Was reizt Dich an dem Genre besonders?
E.M.: Das Dunkle, das auch jeder Mensch in sich trägt, was hier aber noch prägnanter zum Ausdruck gebracht werden kann.

4) A.B.: Liegen Dir eher klassische Vampirthemen oder eher das neue Sub-Genre der Dark Romance-Bewegung?
E.M.: Ich ziehe Letzteres vor, geprägt durch meine übersinnlichen LiRos.

5) A.B.: Welcher ist Dein favorisierter Vampirroman?
E.M..: Es gibt keinen Bestimmten. Ich mag "Interview mit einem Vampir" von Anne Rice genauso gern wie "Geliebte der Nacht" von Lara Adrian.
Nur die lustige Welle behagt mir nicht so, jedenfalls nicht beim Thema Vampir.

6) A.B.: Wie kamst Du auf die Idee zu Deinem eigenen Vampirprojekt? Was haben die Leser künftig noch von Dir in diesem Genre zu erwarten?
E.M.: Wie schon oben erwähnt, brachte mich ein Urlaub in Schottland auf die Idee, als ich die Schauplätze zu meinem künftigen Roman besucht habe. Steinkreise besitzen für mich etwas Magisches und auch etwas Unheimliches zugleich.

Zunächst einmal Band 2 meiner Mondreihe und dann Band 3. Alles andere steht noch in den Sternen. Ich möchte mich nicht nur auf Vampire festlegen.

7) A.B.: Wie schätzt Du die Chancen nationaler Autoren innerhalb dieses Genres auf dem breiten Markt? Die Übermacht der US-Autoren scheint ja da eher ein Hemmschuh zu sein, um Fuß zu fassen. Entmutigt Dich das eher, oder spornt Dich das an?
E.M.: Ich denke, dass die Chancen zurzeit gering sind, aber auch deutsche AutorInnen mit ihren Romanen durchaus überzeugen können. Es entmutigt mich keinesfalls, im Gegenteil, deshalb unterstütze ich ja auch insbesondere deutschspachige AutorInnen. Man darf sich nicht von den ausländischen Autoren an die Wand drücken lassen, sondern sie mal lesen und vergleichen. Auch daraus lernt man.

8) A.B.: Gibt es in dem Genre ein Vorbild für Dich?
E.M.: Kein spezielles. Wie gesagt, ich lese Anne Rice ebenso gern wie Lara Adrian.

Alisha Bionda, Dezember 2009


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Rezension zu "Tochter der Dunkelheit" von Tanya Carpenter

Rezension zu  "Engelstränen" von Tanya Carpenter

Rezension zu "Dämonenring" von Tanya Carpenter

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, der 29. Dezember 2009
 

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