Montag, 11. Dezember 2017

Weihnachtsgewinnspiel

Phantast (Download)

Phantast 18

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Ich hab dieses Buch das erste mal mit ca. 14Jahren gelesen,als ich noch Depressionen hatte. Dieses ...

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Hallo Judith, ich habe Deine Rezension zu "Herbstlande" vorab extra nicht gelesen, stelle aber jetzt ...

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Ich halte es für problematisch ein Werk, das im Jahr 1951 erschienen ist, nach den Maßstäben des 21.
In der Zwischenzeit ist der 3te Band "Hammerhead" rausgekommen und siehe da, bessere Zeichnungen ...

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Ich würde die Antwort hier nicht posten! Nur, wie sehr ich mich freuen würde, falls Eure Glücksfee ...

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Buchmessendonnerstag: erste Eindrücke ...

Liebe LeserInnen,

der Buchmessendonnerstag begann für uns (Jessica, Shtrojera und ich) mit einem Treffen mit Jürgen Eglseer von fictionfantasy.de, der uns einige gedruckte PHANTAST-Buchessenausgaben überreich hat - hier nochmals der Downloadlink zur PDF-Version inklusive Leseprobe: www.fictionfantasy.de/phantast

Danach folgten diverse Verlagstermine und natürlich wird es nächstes Jahr mit wieder zahlreiche Dystopien geben. Spannende neue aber auch langersehnte Fortsetzung wie "Dark Destiny" (Dark Canopy), "Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit" und "Getrieben" (Gebannt) - letzteres gab es auf der Messe zu sehen, allerdings nur als Dummy mit leeren Seiten. Thrillerfreunde können sich auch auf einige Leckerbissen im neuen Jahr freuen, inbesondere im Jugendbuchbereich.

Aber wirklich viel neues können wir euch an dieser Stelle kaum erzählen, denn amazon und Co. wissen die Erscheinungstermine ohnehin schon lange ... also was berichten vom Buchmessewahnsinn?

Nun, wir mussten uns nicht von Teppichbodenkrümeln ernähren, sind nicht verdurstet und wurden nicht platt getrampelt. Wobei dieses Jahr bereits am Donnerstag doch mehr los war als im letzten. Dennoch fanden wir mit Bernd Perplies ein paar ruhige Minuten, um die Gewinnexemplare von "Flammen über Arcadion" signieren zu lassen - Beweisfotos folgen!

Irgendwann gegen 19.00 Uhr waren wir daheim und sind schon wieder am Lesen - morgen gehts weiter und es gibt abends wieder einen kleinen Berich. Ein größeres Bericht folgt nach der Buchmesse.

Herzliche Grüße von Eurer

- Judith

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, der 11. Oktober 2012
 
Das Forum - Für wen ist das?

Das Forum – Für wen ist das?

Das Skriptorium - von Schreibern für Schreiber

Literatopia ist ein Ort für Schreiber und Leser. Egal ob jemand Kurzgeschichten oder Romane ins Geschichtenatelier stellt, oder Gedichte in das Lyrikatelier – hier bekommt jedes geschriebene Wort Aufmerksamkeit. Denn das Forum ist ein Ort des Austauschens, des Nehmens und Gebens, hier wird der Text nicht nur präsentiert, sondern auch an ihm gearbeitet.
Aber wir wollen nicht nur miteinander arbeiten, sondern auch miteinander spielen, uns kennenlernen und uns gegenseitig informieren. Besonders das Café ist der Treffpunkt um die Tipps und Tricks des Schreibhandwerks auszutauschen. Sogar gegen die gefürchtete Schreibblockade braucht niemand allein zu kämpfen. Bei zahlreichen Schreibimpulsen für die Prosaschreiber und Versipulsen für die Lyriker, findet jeder zu seiner eigenen Kreativität zurück. Auch beim Kommentieren hat schon so mancher zu seine Muse wiedergefunden.
Für Rollenspielbegeisterte steht Athalem zur Verfügung. Eine magische Welt, die darauf wartet entdeckt zu werden. Eine Welt, die du nach deinen eigenen Wünschen mitformen kannst.
Das Werkeverzeichnis dient dem Überblick für die Leser und für die Autoren. Hier darf jeder sein geschriebenes auflisten.
Aber das Schreiben muss kein einsames Hobby sein. Um die eigenen Ideen mit denen anderer zu kombinieren bietet euch Literatopia die Gemeinsamen Geschichten an.

Die Bibliothek – von Lesern für Leser

Auch für diejenigen, die einfach das geschriebene Wort genießen wollen, bietet Literatopia Platz. Nicht nur auf der Mainpage, die Tag für Tag über das Neueste aus der Welt der Bücher berichtet, sondern auch im Forum, welches dafür eine Menge Möglichkeiten bietet. Allen voran das Geschichtenatelier, dass auch von Lesern besucht werden kann.
Die Bibliothek ist ein gemütlicher Treffpunkt für Leser. Reichlich Platz, um seine Lieblingsbücher vorzustellen und rege Diskussionen zu führen ist im Bücherregal. Die Plauderecke ist der Treffpunkt für kommunikative Buchbegeisterte. Hier werden die Diskussionen über Bucheinkäufe, -enttäuschungen, -highlights und – erlebnisse geführt.
Das Autorenregal ist der Ort um die Menschen, die hinter den gedruckten Buchstaben stehen kennenzulernen. Der Platz, um die Prominenz zu umschwärmen oder auf die Newcomer aufmerksam zu machen.
Für diejenigen die nicht alleine lesen möchten haben die Moderatoren ein bequemes Lesezimmer eingerichtet. Hier finden regelmäßige Leserunden statt –mal mit, mal ohne Autoren – aber immer mit regen Meinungsaustausch.

Das Forum – für jeden

Das Forum hat für jeden etwas zu bieten. Egal, ob als Leser, als Schreibanfänger, oder als gestandener Autor, der schon etwas Gedrucktes auf der Autorenbühne vorstellen kann. Für Vielschreiber, für Wenigschreiber und für Postkartenschreiber.

Liebe Grüße von Eurer

LadydesBlauenMondes (Forenmoderatorin)

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, der 27. September 2012
 
Musik auf Literatopia ...

Liebe LeserInnen,

anlässlich unseres aktuellen Musikerinterviews mit Oswald Henke möchte ich hier im Blog ein paar ältere Interviews hervorkramen und auch ein wenig darauf eingehen, warum wir eigentlich Musiker auf Literatopia interviewen.

Das Warum ist eigentlich einfach zu beantworten: Weil Songtexte gewissermaßen Lyrik sind und diese auch einen Platz auf Literatopia hat. Zum Einen rezensieren wir hin und wieder Lyrikbände, zum Anderen hat die Lyrik vor allem in unserem Forum eine besondere Bedeutung. Man blicke auf den aktuellen Blogbeitrag zum Versipuls! Dass für meine Musikerinterviews die Interpreten meist aus dem "Gothic" und "Dark Alternative"-Bereich kommen, hat zwei Gründe: Die meisten dieser Musiker bereichern mein CD-Regal (ja, ich kaufe auch heute noch CDs!) und wirklich gute deutsche Texte findet man vor allem in dieser düsteren Musik.

Deshalb führte ich mein erstes Musikerinterview mit Martin Schindler, der hinter Projekten wie Mantus, Sepia und Black Heaven steht. Idee des Interviews war, die Verbindungen von Musik und Literatur zu ergründen, auf die lyrischen Aspekte einzugehen, das Wechselspiel in der Entstehung von Musik und Texten und natürlich auch ein wenig über die Musik selbst zu sprechen. Martin Schindler ging dabei wunderbar auf meine Fragen ein, sodass nach diesem Interview klar war, das weitere folgen sollten! Und er sprach aus, was unser Grundgedanke war: "Ich verstehe meine Musik als eine Symbiose aus Musik und Lyrik." Darüber hinaus ging es um das Schreiben von Gedichten, um die Vertonung von Eichendorff und den Reiz der dunklen Seiten des Lebens. Von Mantus erscheint übrigens im November 2012 ein neues Album mit dem Titel "Wölfe" - mehr unter www.mantus.de

Etwas ganz Besonderes war für mich 2009 das Interview mit Tilo Wolff von Lacrimosa. Immerhin bereicherte die Band damals schon seit zehn Jahren mein Leben und tut es auch heute noch. Lacrimosa zeichnet sich durch klassische Elemente in Verbindung mit harten Rock- und Metalklängen aus - und durch düstere, lyrische Texte. Jedes Album ist eine Welt für sich, so auch das aktuell erschienene Album "Revolution". Lacrimosa wenden sich dabei vor allem den harten Tönen zu und die Texte sind ungewohnt direkt, aber wie immer auf hohem Niveau. Ich muss aber auch sagen, dass man sich in Lacrimosa hineinhören muss. Damals war ich relativ schnell begeistert, aber es gibt auch einige Songs, die mich nicht ansprechen. Andere treffen dafür mitten ins Herz. Lacrimosa präsentiert sich auf jedem Album facettenreich und von Album zu Album findet eine Entwicklung statt. Mehr über Lacrimosa unter www.lacrimosa.ch

2010 schickte mir Dennis Ostermann von In Strict Confidence vollkommen unerwartet ein Artbook zur Rezension: "Laugh, Cry and Scream" von Stefan Heilemann. Ich war begeistert, insbesondere auch von der beiliegenden In Strict Confidence CD. Wahnsinn, jeder Song ein Treffer, für mich die perfekte Verbindung von Dark Wave und elektronischer Musik. Die zwei Musikherzen in meiner Brust schlugen im gleichen Takt. Kürzlich erschien das neue Album "Utopia", wieder in einer tollen Aufmachung und klanglich - wieder Wahnsinn. Überhaupt geben sich In Strict Confidence immer Mühe mit der Gestaltung ihrer CDs, weswegen ich diese immer einem mp3-Download vorziehen würde. Und ich mag die tiefe Stimme von Dennis Ostermann und den dunklen Charme der Texte. Neuerdings bemühe ich mich, andere mit dieser Musik zu infizieren, was auch ganz gut klappt - insofern, hört doch mal rein! Zum Beispiel auf www.instrictconfidence.com

Sehr gelungen fand ich auch das Interview mit Bruno Kramm von Das Ich, anlässlich des Erscheinens vom "das Ich"-Manga.  Auch Das Ich hat sehr düstere Texte zu bieten und mit Bruno Kramm konnte man sehr gut über diese reden. Ein Interview, das wieder einmal beweist, wie stark es auf gute Interviewpartner ankommt. Und ich muss sagen, von unseren Musikern war ich bisher immer recht angetan!

Unsere Chefredakteurin Jessica Idczak führt übrigens auch Musikerinterview, zum Beispiel aktuell mit Valentine & The True Believers oder Carmen Underwater. Ich muss aber gestehen, dass es nicht ganz meine Musik ist - aber da ich die Interpreten meist nicht kenne, fand ich gerade deshalb die Interviews spannend.

Und nun - viel Spaß beim Lesen!

Euer

- Judith 

 

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, der 26. September 2012
 
Der Versipuls: Damals und Heute ...

Liebe LeserInnen,

kürzlich ist in unserem Forum der 11te Versipuls angelaufen und hat bereits einige unserer Lyriker inspiriert. Wenn man es genau nimmt, müssten wir eigentlich beim 16ten Versipuls sein (bitte nagelt mich nicht darauf fest), aber dazu später mehr. Der eine oder andere Leser, der nicht regelmäßig ins Forum schaut, mag sich nun fragen, was denn bitteschön ein Versipuls sein soll - nun, hier eine kleine Erklärung:

Unter dem Titel "Lyrik für den Blumentopf" hat unsere Forenmoderatorin Libertine eine wunderbare Erklärung zum Versipuls geschrieben, aber vereinfacht ausgedrückt geht es bei diesem Lyrikprojekt schlichtweg darum, aus einzelnen Zeilen ein Gedicht zu basteln. Meist stammen diese Zeilen aus Büchern oder Liedern und je Versipuls werden verschiedene Zeilen vorgegeben, die Bestandteil des entstehenden Gedichtes sein sollen. Dabei ist es erlaubt, die Zeilen leicht abzuändern, um sie dem eigenen Gedicht anzupassen - und so mancher hat es sich inzwischen zur Disziplin gemacht, nicht nur eine, sondern gleich alle aktuellen Versipulszeilen zu verarbeiten.

Doch wie und wann hat alles angefangen?

Und wer hat sich das eigentlich ausgedacht?

Tatsache ist, dass der Versipuls schon so alt ist, dass nicht einmal alle aktuellen Forenmoderatoren über seine Ursprünge bescheid wissen. Tatsache ist außerdem, dass der Versipuls durch Interaktion zweier lyrikbegeisterter Menschen entstanden ist, zu einer Zeit, in der ein anderes Forum noch dunkelgrün war und Literatopia nicht einmal ein Flüstern im Wind. Damals war ich Forenmoderator in Grün und vor allem für die Lyrikecke zuständig, wo ich es mir zum Ziel gesetzt hatte, jedes einzelne Gedichte zu kommentieren. Das hatte ich phasenweise sogar fast geschafft, allerdings lieferte ein begabter Lyriker ständig Nachschub. Ich muss sagen, seine Gedichte entsprachen oft nicht ganz meinem Geschmack, aber sie besaßen stets viel Herzblut, das mich immer wieder berührte. Aus Kommentaren wurden persönliche Nachrichten und irgendwann bat mich D. (nein liebe Forengemeinde, nicht der D.!) ihm irgendeine Inspiration zu liefern, er wolle etwas ausprobieren. Spontan schickte ich ihm eine Liedzeile mit der Aufforderung ein Gedicht daraus zu schreiben, was auch prompt geschah. Es folgten weitere Liedzeilen, vornehmlich meinem Musikgeschmack entlehnt und dementsprechend oftmals melancholisch-düster. Andere Forenuser haben Wind von der Sache bekommen und wollten auch mit Zeilen beliefert werden - man könnte sagen, damit war der Versipuls geboren, allerdings noch namenlos.

Zur gleichen Zeit trug es sich zu, dass ich mit einer anderen Moderatorin, die sich damals noch Nachtfalter nannte, bereits am Schreibimpuls mitgewirkt habe. Wir sprachen via ICQ über die Liedzeilen-in-Gedichte-umwandeln-Idee und suchten nach einem passenden Namen. Relativ schnell landeten wir beim Versimpuls - was unserer Meinung nach blöd klang, irgendwie. Und irgendwie klang doch Versipuls viel schöner. Also wurden ein paar Zeilen zusammengesucht und der erste Versipuls ging in dem damals noch dunkelgrünen Forum online.

Als Literatopia dann ins Leben gerufen wurde, war klar, dass der Versipuls mit umziehen wird, weil er für unsere Lyriker immer wieder eine schöne Inspiration war. So mancher glaubte auch dann, als das Forum sandfarben geworden war, noch, dass es Versimpuls hieß. Zwischen die Liedzeilen mischten sich mehr und mehr Buchzitate. Es gab Themenversipulse zu Farben, Fernweh, Gegensätze und Nacht. Hin und wieder gab es englische Zeilen. Der Lyriker, der damals den Anstoß zu diesem Projekt gab, hat uns leider verlassen - mit der Begründung, er schreibe einfach keine Gedichte mehr. Vielleicht tut er es heute wieder? Ich selbst, (inzwischen schon so lange rot, dass ich nicht mehr weiß, wie ich in grün aussah), bin immer noch dabei, habe den Versipuls allerdings längst in andere treusorgende Hände gegeben. Und statt alle Zeilen selbst auszusuchen, bin ich nun immer ein wenig stolz, wenn es einer meiner Zeilenvorschläge in einen Versipuls hineingeschafft hat. Und manchmal schreibe ich auch ganz frech Gedichte zu meinen selbst vorgschlagenen Zeilen ...

Zurückgerechnet existiert der Versipuls schon seit sechs Jahren und ich weiß selbst nicht mehr genau, welche Zeilen am Anfang standen und wie viele Versipulse es vor Literatopia gab. Ich glaube, es waren fünf, vielleicht auch sechs. Tendenziell aber eher fünf. Leider kann ich euch von den ersten Versipulsen kein Best Of bieten, aber von den elf Literatopia-Versipulsen möchte ich meine persönlichen Highlights präsentieren:

 

Wundlidpassepartout und Sonnengrat von poLet

den Träumen bar und Nachatem von Libertine

Immerherz von Lanna

Rostklopfen von Trinity of Chaos

Schlangenjäger vom Weltenwanderer

Du gabst mir keine Hand von Porter

 

Das sind die, die ich besonders gelungen finde, die mich überrascht haben und die mir irgndwie einfach in Erinnerung geblieben sind, auch wenn ich manche davon nie kommentiert habe. Und hier noch meine fünf Lieblingeszeilen der bisherigen Versipulse:

 

Der Horizont bleibt für uns uferlos

die Sterne ragen spitz / aus der Nacht

der himmel ist einsilbig blau

mich zerrt's vor Durst ans Licht

die fiebrigen Lichter der Stadt

 

So, ich hoffe, der ein oder andere Forenuser fand die Entstehungsgeschichte des Versipuls lesenswert und dass sich vielleicht ein paar Leser der Mainpage nun im Forum nach Versipulsgedichten umschauen!

Herzliche Grüße von Eurer

- Judith

 

Zuletzt aktualisiert: Samstag, der 15. September 2012